Archiv für den Monat Juni 2014

Reinhard Lakomy, Angelika Mann

Heute folgen in meiner Reihe mir nahestehender DDR Künstler Reinhard Lakomy und Angelika Mann.
Denn wer könnte den zu früh verstorbenen Reinhard Lakomy besser begleiten als seine  Kollegin Angelika Mann,auch als die „Lütte“sicherlich vielen in guter Erinnerung.So sei gleichzeitig ihrer gedacht.Meine erste Single war ihre „Ich wünsch mir ein Baby sehr“, die mir meine Schwester schenkte.Und Lakomy’s „Damals als ich 13 war“ – für mich eine Hymne auf familieren Zusammenhalt – singe ich so oft in der Badewanne,die Balkonblumen sind darüber schon erblaut.
„Der Traumzauberbaum“ ,eine LP voller Kinderlieder ,war für beide ein großer Erfolg.
Unten folgt das „Küßchenlied“ von der LP Traumzauberbaum gesungen von Angelika Mann und ihrer Tochter.Genau noch so frisch in der Erinnerung das darauf folgende“Heute bin ich allein“ von Reinhard Lakomy.Ein Stück, das hier in meinen Landen, heute noch von allen Strohwitwern geträllert wird.
Unten zu hören.
Unbedingt.

Erdbeer – Schoko – Torte oder Wie der schiefe Turm von Pisa in meinen Garten kam

Wohl dem, der eine Familie hat. Unter anderem kann sie hervorragend zu Testesserzwecken genutzt werden.In der Regel zeigt sie sich für das Vorgesetzte dankbar.Kleine Unstimmigkeiten werden nachgesehen.Perfekt also.
Ich besitze eine Familie und so konnte ich eine Erdbeer – Schoko – Torte probieren (lassen).
Der Schokokadenkuchenteig eignet sich dafür hervorragend.Das Rezept für ihn findet sich hier im Blog.Dieselbe Menge an Teig wie im Rezept benannt, nur in einer runden Form gebacken, ergibt die schokoladige Basis.Nach Abkühlen den Boden schneiden,so das 3 Böden entstehen.Solch schwere Arbeit übernimmt der Gärtnergatte.Dankeschön an dieser Stelle dafür.

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1,5kg Erdbeeren waschen und trocken tupfen.Einige der schönsten Früchte belasse ich mit Stiel zu Dekorationszwecken.Ca.700g werden halbiert,die anderen 700g püriert unter der Zugabe von 1 gestrichenem Eßlöffel Puderzucker und 35 g Zitronensäure.So bleibt die Farbe erhalten und auch die Säure der Früchte wird hervorgehoben.Der pürierten Erdbeermasse füge ich sofortlösliche Pulvergelatine hinzu.Hier nehme ich nach Gefühl.Wem das zu unsicher ist,der muß sich entweder eine neue,weniger kritische Familie suchen oder sich an die Angaben auf der Verpackung halten.

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Gut untergerührt muß die Gelatine aber in jedem Fall werden.
In eine Springform habe ich inzwischen einen der Böden eingelegt und zart mit Kuvertüre überzogen,er soll nicht matschig werden,wenn er gleich mit dem Erdbeerpüree übergossen wird.

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Der Außenrand wird mit halbierten Erdbeeren belegt.

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Darauf der zweite Boden gesetzt und wieder mit Kuvertüre zart bepinselt.Dadurch wird auch die Schokonote intensiver.Nun werden 750g Sahne geschlagen.Dabei wird wieder ein Beutel Pulvergelatine ,die vorher mit 1 gestrichenen Eßlöffel Puderzucker vermengt wurde, hinzugefügt.

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Die Sahne kommt auf den zweiten Boden bis dieser ganz bedeckt ist.

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Sollte etwas übrig sein und kein naschwilliges Familienmitglied bereit stehen,iß die restliche Sahne selbst.Sie schmeckt herrlich und Gelatine tut den Haaren gut. Alle übrigen halbierten Erdbeeren werden auf dem Kuchen verteilt.

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Noch vorhandene naschende Anwesende müssen jetzt entfernt werden.Nur mit ausreichend Erdbeeren darauf wird die Torte gut.Nun kommt der dritte und letzte Boden zum Einsatz.Hierfür sollte der am Besten geschnittene verwendet werden.Er ist sozusagen der Deckel der Torte.

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Meiner ist ein klein wenig zu kurz am Rand.Aber das macht nichts.Warum sag ich gleich.Nun werden die übrigen zur Dekoration aufbewahrten Erdbeeren benötigt.Wenn deine weg sind ,hast du verpasst die Familie zu verscheuchen und musst dir selbst eine Dekoration ausdenken.Ich tauche meine Erdbeeren in roten Erdbeertortenguss.Das lässt sie glänzen und sie haften gut an dem Schokoteig ,auf den ich sie schmückend lege.

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Da einzelne Erdbeeren unter dem ein wenig zu kurzem Deckel hervor schauen,bepinsele ich sie vorsichtig mit etwas Tortenguß und nun glänzen auch sie und es sieht aus,als ob es so sein sollte.Ein paar gehackte Pistazien runden das Bild ab.Die Torte muß  mindestens 6 Stunden kühl gelagert werden bis sie innerhalb von 6 Minuten verzehrt werden kann.

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Ein wenig sieht der Kuchen aus wie der schiefe Turm von Pisa.(Notat an mich selbst : -unbedingt  Tortenringe zulegen, – die Erdbeeren demnächst zwischen zwei Sahneschichten auflegen.) Den Familienangehörigen über 18 Jahren habe ich ein Gläschen Erdbeersekt eingeflößt und schon war die Torte gerade.
Der Geschmack ist großartig.Schokoladig,fruchtig,sahnig,frisch schwelgt die Famillie selig in Erdbeersommerwonnen und lobt zufrieden meine Schöpfung.Das wiederum macht mich glücklich.Paradiesisch.

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Herbert Dreilich

Der Frontmann der Band Karat ist kein Unbekannter.Sein Lied „Über sieben Brücken“machte ihn,nicht zuletzt durch Peter Maffey ,in Gesamtdeutschland bekannt.Auch vor seiner Karatzeit spielte er mit namhaften DDR Musikern.U.a.mit Reinhard Lakomy und auch bei Panta Rhei,aus denen auch Veronika Fischer hervorging.Herbert Dreilich ist verstorben.Mir unvergessen ist ein kurzes a  cappella Lied,das ich auf einer LP hörte.
„Hilf mir doch und reich mir die Hand.Die Sonne hat mich ganz ausgebrannt.Durch Schnee,Eis und Wind lief ich taub und blind.Sag mir doch,sag mir,wer ich bin.
Einen Platz bei euch und Geborgenheit.Liebe und etwas Zärtlichkeit.Ein bißchen Glück,doch nicht zuviel und manchmal ein Lied.
Das mein Freund,ist das was ich will.“
Nirgendwo kann ich dieses Lied mehr finden.Aber so ist es noch in meiner Erinnerung gespeichert.Es hat mich wohl sehr beeindruckt damals und zählt noch immer zu den liebsten Badewannenliedern.
Oben zu hören „Magisches Licht“
Unbedingt.

Es grünt so grün,wenn Sachsens Blüten blühen…

..bei Gott,jetzt hab ich’s,um die bekannte Melodie aus „My fair Lady“ leicht abzuändern.Das Grün des vollen Sommers in seiner ganzen Pracht nun hab ich’s. Und ich gestehe ein,Sprachunterricht ist in Sachsen gelegentlich schwierig.Darin unterscheiden wir uns wenig von Elisa Dolittle,der singenden und ihre Aussprache verbessernden Blumenhändlerin.
Womit ich wieder bei den Blumen wäre.Nach dem – lang ersehnten –  Regen der letzten Tage ,grünt es,dass es einem die Sprache verschlägt. Der Gärtnergatte wünscht eine Bestandsaufnahme und gern komme ich seinem Begehren nach.
Seit dem letzten Rundgang Anfang Mai erblühte Vielerlei.War damals das ersehnte,erste,zarte Grün Augenschmaus,ist es nun die herrschende Üppigkeit ,die den Augen Freude spendet.

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Die Treppe hinabgehend drängt sich mir ein grüner Stern in’s Auge,

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er hat sich mit Regentropfen geschmückt.
Gleich darunter wächst die im Frühjahr gepflanzte Kletterrose ihrer Blüte entgegen und seit meiner Geburtstagskräutergartengabe gleich daneben das Kraut der Unsterblichkeit.

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Das folgende Foto war der unbedingte Wunsch des Gärtnergatten.

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Ganz hinten in der Ecke ,der rot-weise Stab, das ist der Pegelstandsmesser der Zisterne.Da er zu sehen ist,steht es gut um ihre Füllung.Und zu Recht ist der Gärtnergatte stolz auf sein Werk.
Mir ist der Anblick der mittlerweile hängenden Kapuzinerkresse eine Freude.

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Grün und Gelb und wunderbar wuchert sie vor sich hin.
Das Gleiche kann man auch vom Mammutblatt sagen.

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Seinen Platz unter’m Hollunder genießend,werden auch seine Blüten bald aufplatzen und gelb der Sonne Konkurrenz machen.
Vom Gedeihen in der Rabatte

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haben sich die Pflanzen in den Kästen anstecken lassen.

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Zitonenmelisse und Schokopfefferminz, getrocknet als Nicolausgabe für die Kinder gedacht,wachsen ihrer Bestimmung entgegen.
Nur zu gern verweile ich hier.

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Sowohl drinnen als auch draußen.Liegt doch hinter dem Fenster meine geliebte Badewanne. Der blau – weise Männertreu steht nun in voller Blüte und im Kontrast zu seinen tiefblauen Geschwistern.Meine Badewannenlieder scheinen beide zu mögen.Sie gefallen auch dem Blauschwingel in der Mitte ,er wächst prächtig.
Es grünt so grün…singe ich Ihnen heute vor.
Stimmt ja auch.

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