Und hinter mir der Wald..

Und hinterm nächsten Block träum ich mir das Meer,singt Ulla Meinecke in einem ihrer Lieder.Wie aus einer starken Rückendeckung zieht sie daraus Kraft.Bei mir ist es der Wald, der für mich diese Eigenschaft besitzt.
Und ich muß ihn mir nicht erträumen.
Gleich sich an unseren Garten angrenzend, bietet er mir schon seit meinen Kindertagen Schutz und Ruhe.Zuviel Lärm und Menschengetriebe nicht mögend,umhüllt mich schon sein täglicher Anblick mit einem sicheren Schutzmantel.
Den kurzen Weg vom Gartenausgang zum Tal hinablaufend, öffnet sich für mich ein grünes Tor.

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Der Einlass ins Reich der Kindertage erfolgt über einen hölzernen Steg.Und darüber geht der Weg,um mit Wilhelm Busch zu sprechen.

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Genau wie Max und Moritz habe ich hier am Bach manchen Streich getrieben.Meine „Räubereien“ waren allerdings harmlos. Der Gärtnergatte war sicherlich gefährlicher als er noch Indianer war.Allerdings regierte er einen anderen Wald.Es braucht ein jeder sein eigenes Reich ( ihr wisst sicher,wie’s gemeint ist ).

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Freibäder gab es zu Anfang meiner Kinderjahre nur spärlich und so gingen meine Großeltern,den gut gefüllten Picknickkorb dabei, an heißen Tagen zum Erfrischen in den Wald und an den Bach.Herrliche Zeiten waren das.Auch heute bauen Kinder Dämme in ihm.Genau wie ich und meine Kinder es taten.

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Die Schaukelinhaberin tritt hoffentlich bald in unsere Fußstapfen.Auch wenn genügend Brücken vorhanden sind.Nichts geht über eine selbst gebaute.

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Und wenn’s denn nur ein Baumstamm ist.Heut zu Tage verlege ich keine Baumstämme mehr,um Behelfsbrücken ins benachbarte Königreich – indem sicher ein Prinz auf mich wartet – zu bauen.
Einfach spazierend das Grün zu geniessen ist heute das Schönste.

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Von hier aus kann ich das Dach des heimischen Hauses sehen.

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Da,gleich neben demjenigen mit dem roten Dach liegt unser Haus.Ein wenig spaziere ich noch in die andere Richtung weiter.Hier wartet das alte Viadukt auf mich.

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Unter seinen Pfeilern habe ich als Kind das Echo ausprobiert    

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und heute noch bietet sich der gleiche geheimnisvolle Ausblick in den Himmel.

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Schlendern ist Luxus singe ich wieder einmal vor mich hin.

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8 Gedanken zu „Und hinter mir der Wald..

  1. kaetheknobloch

    Wald! Beenebaumelbach! Viadukt! Ich freue mich murmeligkringelig, liebe Frau Arabella. Danke, daß ich Sie beim Spaziergang begleiten durfte. Es war sehr erfrischend. Herzliche Grüße, Ihre Frau Knobloch, angetan.

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Dankesehr für Ihre freundlichen Worte,Verehrteste.Die Ihrige Wade und Knöchel bedürfen hoffentlich keiner Kühlung mehr?Wochenendfröhliche Grüße Ihre Arabella

      Antwort
      1. kaetheknobloch

        Danke der Nachfrage, meine Liebe. Gen Abend treten nur noch leichte Verdickungserscheinungen auf. Da kommt der Kühlmurmelwaldwasserfreund gerade richtig. Schönstwochenendbewünschung, Ihre Frau Knobloch.

      2. kaetheknobloch

        Ich muß gestehen, ich habe mich zur Rockmusikke verführen lassen, ich fürchte, der Knöchel wird noch auf eine ganz harte Probe gestellt. Uiuiuiui…

    1. arabella50 Autor

      Oh, ich freue mich seht,dass du gern bei mir zu Gast bist.
      Das Tal heißt “ Lützeltal „.
      Das ist Lützow’s wilde verwegene Jagd , juchhej….
      Einen schönen Abend wünsch ich die lieber Lu.

      Antwort

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