Rehnichterscheinungsmus

Die Rehe sind ausgeblieben, sie gehören auch in den Wald und ich bin zufrieden, dass sie mir die Freude eines Besuches machten.
Meine ausgelegte Apfelspur landet deshalb in unseren Mägen und zwar als Apfelmus.

image

Sonne, Wind, Wolken, Garten, Äpfel, mein Paradies ist eins der einfachen,unersetzlichen Dinge.
Am Gartentisch, den Sommerwind im Haar, habe ich die Äpfel entkernt und geviertelt.Sie kommen in einen großen Topf mit relativ wenig Wasser.

image

Das weiß jeder, ein kleines Extra hat mein Apfelmus aber,ich verfeinere ihn mit frischer Pfefferminze.

image

Also auch davon noch ein Sträußchen gepflückt, während die Apfelstücke, lieblichen Duft verbreitend, ihrer Auflösung entgegenkochen. Ein genüssliches Ende, zudem sie nur wenige Minuten benötigen.
Den entstandenen Apfelsaft gebe ich ungezuckert in einen Krug, der schon einen Großteil der Pfefferminze enthält,  das ergibt ein erfrischendes, köstliches Sommergetränk.

image

Zum Mus bereiten brauche ich keine flotte Lotte, der Apfelmus wird mir mit ihr zu grob.
Sämig, glatt, cremig mag ich ihn gerne und benutze deshalb ganz altmodisch ein Sieb und den Holzrührlöffel zum Durchstreichen der Apfelmasse.

image

Schnell und einfach ist das duftende Mus hergestellt und mit Zucker,  Vaniliezucker und eben ein paar frischen Pfefferminzeblättern verfeinert und gleichzeitig haltbar gemacht.

image

In Gläser gefüllt, füttere ich mit ihm statt der Rehe die Kinder und finde das wiedermal himmlisch.

image

Advertisements

38 Gedanken zu „Rehnichterscheinungsmus

      1. Herr Hund

        Phantasie: ein Bad in der Apfelmuswanne, obenauf Schlagsahne als Badeschaum und Schokoladenkekse als Schiffchen……..ja ja, ich wach ja schon auf…..!

  1. AnDi

    Hallo Arabella,

    wie immer ein sehr gelungener Beitrag mit gleich zwei äußerst lecker aussehenden Ergebnissen zum Genießen!

    Tja, liebe Rehe, da ist Euch wohl ein ordentlicher Leckerbissen durch die Lappen gegangen! Tztztz, selbst Schuld!!!

    Wir wünschen Dir und Deinen Lieben einen tollen Sonntag!

    LG
    AnDi

    Antwort
  2. Herr Ärmel

    Dem geschätzten Herrn Hund kann ich gut den Vortritt lassen – hier gibts dauernd Apfelmus hausgemacht, jedoch ohne frische Minze dafür mit einer ordentlichen Prise Zimt….

    Antwort
  3. Karin

    Darf ich mir ein Schüsselchen mehr kompottig vor der Siebprozedur wünschen, ich mag die Stückchen so?… aber das mit der Pfefferminze kannte ich noch nicht, das probiere ich ganz schnell aus und den Saft auch…manchmal kommt man auf die einfachsten Dinge nicht .
    Die Äpfel sehen richtig knackig aus, sind es Gravensteiner?
    Einen schönen Restsonntag wünscht und dankt für die Appetitanregung
    Karin

    Antwort
  4. arabella50 Autor

    Einen lieben Sonntagsgruß, liebe Karin,
    die Apfelbäume haben meine Großeltern gepflanzt, wir haben den Namen aufgeschrieben, ich muss nachschauen.
    Lecker sind sie,aber nicht lagerfähig. Also gibt es Mus und Kuchen und Saft und Früchte werden in den Kiga der Schaukelinhaberin geliefert. Nur mit Apfelkompott brauche ich mich hier nicht blicken zu lasen,aber vielleicht weißt du ein Rezept mit dem ich das ändern kann.
    Liebe Grüße

    Antwort
  5. Karin

    habe ich jetzt bei Chefkoch.de kopiert, so hatte ich es aber auch in meinen Rezepten;
    ich nehme manchmal noch etwas Nelkenpulver, Muskatnuss dazu, es ist schon etwas winterlich…
    Karamellisiertes Apfelkompott
    500 g Äpfel (ca. 5 Stück)
    200 ml Apfelsaft – Cidre geht auch
    50 g Zucker
    25 g Butter
    50 g Rosinen
    1/2 TL Zimt /
    eine Prise Nelkenpulver /gem. Muskatnuss
    etwas Zitronensaft
    1 Vanilleschote(n), ausgekratztes Mark oder gutes Vanilleextrakt, ist sündhaft teuer, erspart aber die Mühe des Auskratzens
    1 Prise Salz
    1 Schuss Rum oder Calvados (bei Kindern natürlich weglassen!)
    etwas Krokant oder geröstete Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse
    Puderzucker
    im Winter kann man auch einen zerbröselten Lebkuchen darüber verstreuseln

    Die Äpfel schälen und die Kerngehäuse entfernen. In ca. 1 cm große Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Ab und zu umrühren, damit die Äpfel nicht braun werden.

    Die Butter und den Zucker zusammen in einem Topf bei mäßiger Hitze karamellisieren lassen. Die gewürfelten Äpfel dazu geben und dabei umrühren. Es zischt dabei stark, kann aber bei mittlerer Hitze nicht anbrennen. Nach ein paar Minuten mit dem Apfelsaft ablöschen. Zimt, Rosinen, Vanillemark und Salz dazu geben und ab und zu durchrühren.

    Nach etwa 15 – 20 Minuten ist der Saft gut reduziert. Dann den Topf vom Herd nehmen und den Rum dazu geben (der Alkohol würde sonst verkochen).

    Entweder kalt oder warm servieren.

    Das Kompott mit viel!!!!! Krokant oder gerösteten Mandeln bestreuen und mit Puderzucker bestäuben.
    Schmeckt auch gut zu Enten- oder Gänsebrust und wahrscheinlich auch zu Ärmel’schen Kartoffelpuffern -:)))
    Apfelbäume der Großeltern…wie schön…..fast wie beim Herrn von Ribbeck

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Du bist die Beste, mit diesem Kompott kriege ich sie, ich berichte dir davon.
      Herzlichen Dank.
      Der Herr von Ribbeck war doch wohl Herr über Birnen, nicht wahr.
      Abend schöne Grüße

      Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s