An Tagen wie diesen…

bleibt nicht viel zu wünschen übrig.
Ein Spätsommertag der mich glücklich macht.
Laue 23 Grad, ein sanfter Wind, Licht in der Farbe reifer Aprikosen.
Aus der Küche strömt der Duft von Apfelkuchen.
Ausgeschlafen höre ich Brian Ferry  und freue mich auf den Nachmittag mit der Familie.
Tanzen könnte ich vor lauter guter Laune, da der Gärtnergatte nicht zur Verfügung steht, tanze ich eine Runde durch den Garten. Der Herbst wird ihn bald verändern, erste Zeichen gibt es schon seit Tagen.
Meine Kletterrose macht Fortschritte, im nächsten Jahr hoffe ich auf Blüten.

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Die Physalis hat ebensolche angesetzt, ich werde sehen, wie weit sie es schafft, Früchte daraus wachsen zu lassen.

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Trotz meines kühlen Grundes hat auch meine Versuchspaprika, gezogen aus einem Körnchen, 1 ganze Frucht hervorgebracht.

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Geht doch.
Im nächsten Jahr starte ich vielleicht einen üppigeren Versuch. Mit Diana und Andi vom Schlemmerbalkon.WordPress.com/ plane ich für Ende Januar einen Tomatenaufzuchtwettbewerb, ein Grund zur Vorfreude auf diesen Monat.
Auch der Rosmarin steht gut, wann immer ich ihn streife, umfängt er mich mit seinem wundervollen Duft.

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Die Dahlien strahlen mit der Sonne um die Wette

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und die Hagebutten wetteifern mit der Kapuzinerkresse um’s schönste Rot.

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Mein Männertreu ist verblüht, seinen Platz haben Ministauden der Alpen-Licht-Nelke eingenommen. Hier bleiben sie bis in’s späte Frühjahr,können gemütlich vor sich hin wachsen und ziehen im nächsten Jahr in den Garten um.

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Im goldenen Herbstlicht sonnen sich die schon großen Stauden in ihren Rabatten und flüstern den kleinen Neuankömmlingen Gartengeschichten
zu.

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Sein Wort gehalten hat auch der Goldfelberich.Die mir ihrer üppigen, gelben Blüten so liebe Pflanze, blüht im Herbst an den Spitzen noch einmal.

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Der Salbei duftet im Topf vor sich hin

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und muss aufpassen, nicht von Äpfeln getroffen zu werden.

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Diese gibt es in diesem Jahr in großer Zahl und auch jede Menge Brombeeren sind vorhanden.

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Noch! Heute Nachmittag kommt die Schaukelinhaberin.
Das Schilf steht in voller Blüte, aber noch sind sie rot und nicht mit den weiß wirkenden Flugsamen besetzt.

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Der Essigbaum zeigt sich im Meer seiner Früchte, bald werden auch seine Blätter in herbstlicher Farbe erglühen.

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Oregano und Pfefferminze warten auf ihren Gebrauch in Salat und Tee.
Die fette Henne ist noch nicht errötet, lange dauernd es nicht mehr.

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Mein Lieblingsplatz im Goldfelberich ist jetzt mit Äpfeln geschmückt,

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wahre Prachtstücke fallen mir direkt in den Mund.

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Der wilde Wein beginnt sich herbstlich zu kleiden

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und Selleriekraut trocknet an der Decke der Terrasse seinem Einsatz in kulinarischen Genüssen entgegen.

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Hüpfend tanze ich zurück, das Licht lässt schon ahnen, bald werden die Birken in pures Gold verwandelt,

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auf dem Rasen deutet es sich an. Mir ist vor der Winterkälte nicht bange, der Gärtnergatte hat Holzvorräte genug geschaffen.

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Gewachsen ist auch der Walnussbaum, wenn ich nur schon Nüsse für Kuchen von ihm hätte.Er gibt sich aber große Mühe mit dem Wachsen.

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Unter den Birken gibt es den einen oder anderen Pilz und des Gärtnergattens Blauregen beginnt in den Himmel zu ranken.

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In goldenes Licht finde ich meinen kleinen Balkon getaucht

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Noch ein Blick und schnell in’s Haus zurück, damit der Kuchen nicht verbrennt.

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36 Gedanken zu „An Tagen wie diesen…

  1. nurbanales

    So ein wunderschöner Garten. Ich hatte das Gefühl, das ich die Düfte von Äpfeln und Kräutern riechen kann.
    LG

    Antwort
  2. Heike Farbenfroh

    Liebe Arabella, vielen Dank in den Einblick und Rundgang durch deinen Garten. Er ist einfach wunderschön! Aber weißt du, was noch fehlt? ….. Eine Hortensie! 😃😃😃 Gruß an den Gärtnergatten😉 Einen schönen Sonntag wünsche ich dir!

    Antwort
  3. BabetteFee

    Hach, danke für diesen wundervollen Gartenrundgang am Sonntagmorgen! Einfach herrlich!
    Ich wünsch dir, dass der Tag so weitergeht! Entspannten Sonntag mit viel guter Laune, Glücksmomenten mit der Familie, Kaffeeduft und dem ganz leckeren Apfelkuchen ❤
    Sonnige Grüsse – Babette

    Antwort
  4. Ailis

    Bin im Geiste mitspaziert und freue mich an Euren schönen Pflanzen und Deiner in allen Worten deutlich spürbaren Liebe zur Natur. Herzliche Grüße übern Gartenzaun und einen sonnigen Sonntag! Ailis

    Antwort
  5. AnDi

    Hallo liebe Arabella,

    vielen Dank für den Tanz durch den Garten.

    Wir freuen uns auch schon auf den Januar und unseren kleinen Tomatenaufzuchtwettbewerb! 😀 Das wird eine spannende Sache mit sicherlich einem recht hohen Spaßfaktor!

    Du hast wirklich einen ganz tollen Garten und es immer wieder eine Freude Gast bei Dir zu sein!

    Genieße den tollen Tag mit der Familie!!!

    LG
    AnDi

    Antwort
  6. S. Meerbothe

    Oh, Arabella, ich bin mit getanzt. So ein schöner Garten!
    Doch was machst Du jetzt nur mit all den Äpfeln, wo doch der Herr Putin das Apfelkaufverbot erlassen hat.
    Oh, ich weiß…
    Apfelkuchen für ALLEEEE!!! 😀

    Liebe Grüße
    Silvia

    Antwort
      1. arabella50 Autor

        Du bist richtig süß, es sind schon viele, besonders in diesem Jahr, aber eine Plantage ist es nicht.;-)
        Sonst schaffen wir die Äpfel oft in eine Mosterei, aber Apfelsaft haben wir auch noch.
        Eine größere Kinderferienanlage hat ein Inserat aufgegeben mit der Bitte um Apfelspenden und so wandern die Äpfel dahin in diesem tollem Erntejahr.
        Was macht das Meer?

  7. martinakunze

    Mir fehlen gerade die Worte….am liebsten hineinschleichen und auf deiner Lieblingsbank sitzend fallende Äpfel auffangen und auf den wilden Wein warten 🙂 Das sind paradiesische Zustände bei dir. :), liebe Eva und Adam, der liebe Holzfäller mit seinem vielem Holz sorgt für gemütliche Kaminstunden in baldiger Zeit.
    Wieder viel gelernt.Was machst du mir Selleriekraut? Es klingt nach Zutat für eine Suppe….
    Eine ganz außergewöhnliche und wohltuende Reise – mit schönsten Bildern und Worten bekleidet. Danke, liebe Arabella.

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Liebe Martina, nicht zu vergleichen mit dem was ich bei dir lesen darf.
      Aber wer von uns beiden will schon vergleichen. Wir wollen uns aneinander erfreuen.
      Das Selleriekraut, erfahrene Köche werden mir gleich den Kopf abreißen.
      Mein Gulasch ist anders. Mit getrockneten Pilzen und Selleriekraut. 😉
      Weißt du was der Gärtnergatte mit heute schenkte?
      3 Hortensien, ich freue mich so sehr.
      Herzlich grüße ich dich.

      Antwort
      1. martinakunze

        Das ist doch wohl Liebe.
        Drei ist eine heilige Zahl.
        Es gibt Hortensien in deinem Garten.
        Schreibe eine kleine Geschichte dazu.
        Bitte….Fotos….:) Dein Mann ist ein echt toller….

        Nein, es gibt nichts zu vergleichen. Ich tauche so gerne bei dir ein. Sind nicht nur Fotos, ist dein Blick auf den Apfelbaum, auf den Rosmarin..auf…
        Mmh, klingt interessant Selleriekraut im Gulasch..Mit Pilzen – mmmh lecker… so kenne ich es noch von meiner.Mutter. Mütter sind die besten Köchinnen. Schreib doch ein Buch über deinen Garten, zum Weiterreichen an deine Kinder. .. Du/ihr tragt so viel Wissen. darüber in euch, so viel Erfahrung…

        Nicht 3 Haselnüsse, nein 3 Hortensien….So schön, dass du dich sie so sehr freuen kannst.
        Glückliche, ich grüße dich auch von Herzen

      2. arabella50 Autor

        Ein Das Schöne vom Tag in Extralänge 😉
        gibt es morgen.
        „Wozu denn ein Buch noch schreiben, viele ungelesen bleiben, nicht zu reden davon, ob man’s kann“ singt Holger Biege, einer meiner Lieblinge.
        Die Kinder, liebe Martina, lesen Blog, wir sehen uns oft. Und der Schaukelinhaberin lehre ich alles. Sie weiß schon, dass man nur schwarze Brombeeren essen kann und ist erst 1 1/2 Jahre.
        3 Hortensien für Arabella, tralalalalala, lalalalala.

      3. martinakunze

        Ahhhh, super. trallalalaaaa, die Schaukelinhaberin wird von dir angeleitet. Das klingt nach eine guten grünen Zukunft für diese Welt.
        trallalal-alla, find` ich gut.
        Natürlich kannst du schreiben. Es ist DEINE SEELE, die darin erklingt. Nein, so etwas gibt es noch nicht. Dann machst du eben einen E-BOOK für deinen Wissenden und deine Wissedina.Oder, ja du überspringst eine Generation und machst die Schaukelinhaberin zur Hildegard von Sachsen. Supersüß 1 1/2 Jahre und sich schon mit Brombeeren auskennnen. Sie ist ein Talent. Es klingt danach. Herrlich! 🙂 Hier war heute sommerlicher Weichklang am und auf dem Rhein. Sehr spezielle Stimmung lag in der Luft.
        Genieße Du deine 3 Hortensien, bin schon gespannt….tra la la la….

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