Das Letzte vom Tag

Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns: nämlich Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz.
Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen.

Francesco Petrarca

(Auch er; verehrter Herr Ärmel, verehrter Herr Hund fand seine Inspiration durch eine Frau – Laura, aber dies wissen Sie Belesene sowieso.)

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33 Gedanken zu „Das Letzte vom Tag

  1. EIFREE

    Erstaunlicherweise…. Keines dieser Wörter kann ich für mich beanspruchen…

    Habgier…. Kenne ich nicht
    Ehrgeiz…. Nöööööö
    Neid…… ich freue mich für alles für das andere Kämpfen, ich freue mich für den Menschen…. Neid… Kenne ich nicht
    Wut….. Sehr sehr sehr selten, eher traurig, aber Wut, eigentlich nicht
    Stolz? Worauf… Stolz grenzt ab und wir Menschen sind alle gleich

    Antwort
      1. EIFREE

        Ich muss mal über Wörter nachdenken die mich unglücklich machen, diese jedenfalls nicht. Spontan fällt mir Ignoranz und Intoleranz ein

  2. Herr Hund

    Hin und wieder gepeinigt, ich selbst, in der Tat, erst gestern. Doch ich glaube, es gibt daneben auch friedensstiftende Maßnahmen: eine ist Offenheit. Ich bin nicht so belesen. Dafür lese ich viel zu laaaaangsam. Deshalb, nein, das mit Laura wusste ich nicht.
    Zudem, ich glaube, hier träumte Petrarca und tat das ganz bewußt. Die fünf Feinde werden niemals endgültig vertrieben werden können.

    Einstein sagte einmal: „Man muss nicht alles wissen, sonder nur, wie man an dieses Wissen gelangt.“

    Oder um es neudeutsch zu sagen: Bin isch Wikipedia, oder was!

    Antwort
  3. Karin

    zu Petrarca und Laura möchte ich, gibt es aber nur noch antiquarisch, Die Aufzeichnungen des Pudels Ali empfehlen..eine überaus geistreiche und köstliche Lektüre von Wolfdietrich Schnurre, ob die Herren Ärmel und Hund sie wohl kennen?
    und das ist für Dich -:)))

    liebe Grüße aus dem Urlaub von mir

    Antwort
    1. Herr Hund

      Den Schnurre kenne ich zufälligerweise. Damalige Schullektüre, als ich selbst aber noch nicht der Leser war, der ich jetzt auch nicht bin, doch immer schon zu sein wünschte. Ich habe den Kommentar gesternt, um den Hinweis zu listen.
      Vielen Dank.

      Antwort
    2. arabella50 Autor

      Danke, liebe Karin, ich wünsche, du hast es richtig gut.

      Ich habe vor vielen Jahren ein Buch über die Beiden gelesen, den Titel habe ich, verflixt, leider vergessen.

      Antwort
  4. zolaski_lz

    Ich denke nach und verweile dabei.
    Verweile bei großen Gedanken von großen Geistern. Und gestehe. Ich habe zuweilen meine liebe Mühe ihnen in diesem hier zu folgen.
    Als Denkreiz erkennend fein.

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Die Freiheit, welche deinem Geist innewohnt, bedarf dieser Vorgaben nicht.
      Wer wie du, Satzwunder schafft, hat all dieses lange schon in sich wohnen und wundert sich nur, dass andere daran noch Gedanken verschwenden müssen.
      Einen leuchtenden Guten Morgen wünsche ich freundlichst.

      Antwort
      1. zolaski_lz

        Ach Verehrte Arabella, deine Schmeichelei und Feinlob läßt mich ja fast den Espresso verschütten.
        Bitte bitte. Was ist das gegen Handkekse und der tiefen tollen Geschichten & Einblicke hier.
        Nur ein Marginalflaum des Bagatellösen und flüchtigen.
        Erfreut &Verlegen. Danke

  5. dasmanuel

    Ich denke mir gerade … ich würde gerne mal einen Menschen treffen, dem diese Gefühle NICHT innewohnen. Ist das überhaupt noch ein Mensch?

    Ich verstehe die Betrachtung Petrarcas allerdings auch als theoretisch-philosophische. Und nicht als etwas, was als ‚lohnendes‘ Ziel in die Tat umgesetzt werden sollte. Denn ‚ewiger Friede‘ kann auch bedeuten

    Gleichgültigkeit

    Tod

    und das wäre nicht wirklich erstrebenswert.

    Liebe Grüße

    Antwort

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