Morgens, 8.00 Uhr, im Bus.

Mit dem Zug oder dem Überlandbus fahre ich täglich von meiner Kleinstadt in die nächst gelegene Großstadt zur Arbeit.
In ihr angekommen, nutze ich den weiteren städtischen Linienverkehr. In der Buslinie 21 habe ich Geschichten erlebt, die ich erzählen möchte.
Wenn alles gut klappt, falle ich von einem Bus direkt in den anderen. Es klappt selten alles gut.Gelegentlich ergeben sich dann Wartezeiten.Im Laufe der Jahre lernte ich so die Mitfahrer der verschiedenen Abfahrtszeiten kennen. Verpasse ich den ersten Bus, treffe ich auf ein Grüppchen von Frauen im Alter zwischen 40 und 50. Ihren Unterhaltungen entnehme ich, sie sind für eine Reinigungsfirma tätig.
Chemnitz bietet Frauen dieses Alters und mittlerer (offizieller) Bildung wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das öffnet dubiosen Firmen Tür und Tor.
Der Ton der Frauen untereinander zeugt vom Zusammenhalt einer Leidensgemeinschaft und von Resignation. In der DDR aufgewachsen und auf ein Berufsleben neben dem Hausfrauendasein orientiert, haben viele Frauen nach der Wende ihren Job verloren. Das Einkommen der Ehemänner ist zu gering, oder gar nicht vorhanden. Ein Schweres über die Runden kommen ist die Folge . Letzter Ausweg sind oft Reinigungsfirmen, geputzt werden muss immer. Viele der Frauen stocken ihr geringes Einkommen mit Hartz IV auf.
Den leisen Gesprächen, die sie untereinander führen, höre ich bewusst zu. Sie erzählen sich von ungeplanten Schichtwechseln und rationierten Putzmitteln, von Kindern und Enkeln. Das sie schlecht bezahlt werden, ist klar. Ihre freundliche Art, dies mit Scherzen zu überspielen, hat ihnen schon lange meinen Respekt gesichert.
Heute ist ihr Thema der Mindestlohn, der ab 2015 bekannter Maßen auch in Sachsen Gültigkeit hat. Im Vorfeld dessen sind die Preise schon mal gestiegen.Die 5 Haltestellenfahrkarte für 1,80 Euro, nur als Beispiel, wurde ersatzlos gestrichen. Der günstigste Fahrschein gilt jetzt mindestens für 1 Stunde und kostet 2 Euro. Bei einem Stundenlohn von 6,13 Euro bis 7,50 Euro sind 0,20 Cent viel Geld. Egal, die Mädels haben eh alle eine Monatskarte ( die auch jährlich teuerer wird).
Aber sie verdienen (bekommen)  ja ab Januar 2015 nun 8,50 Euro brutto pro Stunde.
Hurra!
Denkste!
Ihre Arbeitszeit von 8 Stunden täglich wird dafür auf 7 Stunden täglich bei gleichbleibender Arbeitsaufgabe herabgesetzt.
Ob sie sich dagegen wehren wollen, kann ich nicht weiterverfolgen. Hier muss ich aussteigen.
8.30 Uhr, ich muss wirklich in’s Büro.
Ein Glück, dass ich mir heute am Morgen ein Gute – Laune – Foto aus dem Garten mitgenommen habe. Ich dachte nicht, es schon so früh zu benötigen.

image

Rotes Essigbaumblatt.
Rot ist die Farbe der Arbeiterklasse habe ich einmal gelernt.

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49 Gedanken zu „Morgens, 8.00 Uhr, im Bus.

  1. S. Meerbothe

    Einer der Gründe, weshalb ich meine Konzession bisher nicht verkauft habe. Arbeitsmarkt. Mindestlohn. Wir sind im Taxi ja auch nicht besser, bisher 5,50 € jetzt demnächst 8,50 €.
    Ich habe kein Personal. War mir zu teuer.
    Bei uns gibt es aber den feinen Unterschied: Wir können solche Erhöhungen nicht schnell an den Kunden weitergeben, in dem wir die Preise erhöhen. Jede Fahrpreis Erhöhung muss in einem sehr langwierigen Verfahren bei der Stadt beantragt werden. Diese Mühlen mahlen langsam.
    Sehr langsam.
    Ich erinnere mich, als in einem Jahr der Dieselpreis ins Exorbitante gestiegen ist.
    Antrag auf Fahrpreis Erhöhung. Diese wurde dann fast ein Jahr später genehmigt. Da war der Dieselpreis in der Zwischenzeit wieder gefallen.
    Die Kunden fragten sich, warum wir so „raffgierig“ wären. Das war denen nur schwer vermittelbar.

    Zurück zum Mindestlohn.
    Es wurde versucht eine stufenweise Erhöhung mit den Gewerkschaften zu erreichen, damit man stufenweise auch den Tarif angleichen kann.
    Schade, die haben die Verhandlungen nach einem Tag abgebrochen, statt sich auch in die Lage der Taxi Unternehmer zu versetzen.
    Ich jammere nicht, bin nur der Meinung, auch als Gewerkschafter braucht es in mancher Branche etwas Fingerspitzen Gefühl, damit beiden Seiten geholfen wird.
    Weil die meisten Unternehmer die plötzliche Erhöhung nicht Schultern können, dürfen jetzt 50 000(!) Taxifahrer ihren Hut nehmen.
    Muss man an alle mit der Brechstange ran? Wäre es wirklich sooo schlimm, die Löhne stufenweise anzupassen?
    Ich denke nicht.
    Es hätte sich ja was bewegt, halt nur etwas langsamer.
    Ich muss zum Glück niemandem erklären, dass er sich einen neuen Job suchen muss.
    Dass ich meine Konzession bisher nicht verkauft habe, liegt daran, dass ich keine Lust auf einen Zeitvertrag habe oder auf eine Zeitarbeitsfirma.
    Selbst große Firmen, die ganz großzügig tun stinken.
    „Wir übernehmen unsere Lehrlinge“ tönt es da. Dass die Übernahme aber nur für ein halbes Jahr gilt (Zeitvertrag), verschweigt man. Dann dürfen sie meistens gehen.
    Serviceberaterstelle. Ein Jahr befristet. Danach kannst Du gehen, in einer großen Firma, deren Namen ich hier nicht nenne.
    Dann kommt der Nächste. Für ein Jahr.
    Weil die Firmen sich keine Unkündbaren mehr „züchten“ wollen.
    Also, Konzession verkaufen und wo anders fahren?
    Ist nicht mehr.
    In den Verkauf will ich aber auch nicht zurück.
    Immer mehr Arbeitskraft wird durch Maschinen ersetzt, wo es auf der anderen Seite aber immer mehr Menschen gibt.
    Wie soll das funktionieren?

    Letztendlich bin ich voll bei Dir, weil ich weiß, dass wenig Geld für harte Arbeit sehr unbefriedigend ist. Ich verstehe beide Seiten sehr gut. Das ganze System stinkt.

    Und danke für das schöne Bild.

    Antwort
      1. S. Meerbothe

        Danke, habe heute frei. Erst laufen nachholen, dann entrümpeln (bin ja noch nicht fertig) und dann zum Friseur.

        Dir einen schönen Tag und ich denke auch an Dich.

    1. arabella50 Autor

      Der Profit Einzelner steigt, die Firmen haben durch Preiserhöhungen lange vorher schon Ausgleich zum geringfügig gestiegenen Lohn durchgeführt. Die Gier ist nicht mehr zu bremsen.
      Loyales Verhalten kleiner Unternehmer wie du eine bist, geht in diesem Meer von Gleichgültigkeit und Wertverlust unter.

      Antwort
      1. S. Meerbothe

        Ja, leider.
        Vielen ist Geld wichtiger, als der Mensch. Das finde ich traurig.
        Daher auch die vielen Burnouts etc.
        Jeder denkt, wenn er nichts hat, ist er auch nichts.
        Tragischer Denkfehler.
        Und die, die immer mehr Profit machen, sind doch auch nicht zufrieden.
        Alle wollen haben, haben,haben. Tschuldigung, natürlich nicht alle.
        Ich rege mich immer wieder drüber auf.
        Lass uns über Blumen und Apfelmus reden, sonst bekomme ich schlechte Laune;-)

      2. arabella50 Autor

        Ich versuche meist, hier Schönes zu zeigen, weil der Blog mir eine Oase ist.
        Gedanken, Probleme, Hindernisse, Erkrankungen alles das ist auch meine Welt. Ich lebe in keinem Treibhaus.
        Aber in meiner kleinen Reihe Morgens, 8.00 Uhr, im Bus gibt es noch viel zu erzählen. Ich verspreche dir auch immer ein beruhigendes Foto dazu.
        Wie war’s beim Frisör?

      3. S. Meerbothe

        Ich bin doch blond.
        Nein, der Bob muss etwas gestutzt werden und zusätzlich bekomme ich wieder mein Markenzeichen, eine schwarze Strähne.
        Die steht für die dunkle Stelle in mir 😉

  2. finbarsgift

    Eine feine Alltagserzählung…
    und…
    ja, das Leben ist ungerecht…
    und…
    die Verteilung des Geldes unter den Menschen erst recht…
    und…
    dennoch macht es Sinn zu leben, weil Geld nur Geld ist und nix mit Glück zu tun hat…

    Herzliche Morgengrüße
    vom Lu

    Antwort
  3. nandalya

    Ich könnte nun aus Sicht eines Unternehmens die Gründe erklären, warum Mindestlohn und warum Leistungen gestrichen werden. Manager müssen nicht menschlich sein – denken -. Es geht um maximalen Profit bei minimalem Aufwand, darum möglichst wenig Lohnnebenkosten zu zahlen und und und … Das ist nicht mein Weg. Ich habe in den letzten Monaten 2 marode Firmen beraten und vor dem Konkurs gerettet. Aber nicht auf Kosten der Mitarbeiter, das ist mit mir nicht drin. Die Chefs haben aber verstanden und das Management, wenn auch widerwillig – ebenfalls. Nur leider bin ich die Ausnahme, andere UnternehmensberaterInnen sind da skrupellos.
    Spontan assoziiere ich aber Essig mit sauer aufstoßen. Und das kann eine solche Alltagsgeschichte schon. Aber Rote Fahnen machen leider nicht alles besser, das hat man schon gesehen. Unabhängig davon mag ich die Farbe, aber das hast du bestimmt schon gewusst.

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Nein, die roten Fahnen haben es nicht besser gemacht.
      Danke für deine Meinung. Wenn es nur für Einen Denkanstoss ist, bin ich froh.
      Der Umgang mit Menschen muss menschlich sein, warum ist das so schwer?
      Rot, welche Farbe für dich.

      Antwort
      1. nandalya

        Es ist so schwer geworden, weil Geld und nur noch Geld diese Welt regiert. Manager gehen quasi über Leichen. Du, ich, wir sind da nur Figuren in einem Spiel. Wenn ich sehe wie Firmen mit ihrem Gewinn umgehen, wie hoch die Gehälter der Manager sind und wo sie falsch sparen, wird mir schlecht.

        Rot ist die Farbe des Feuers, das schon immer in mir brennt.

  4. anudasa

    Neulich habe ich einen treffenden Spruch gelesen:
    „Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer zahlreicher.“
    Klingt zwar ein bischen nach Resignation, ist aber wohl leider wahr.

    Hab trotzdem einen schönen Tag liebe Arabella!
    Es grüßen Dich Froschi und Anudasa 🙂

    Antwort
  5. melcoupar

    Ich kenne beides. Genug Geld zur Verfügung zu haben und auch die Sorgen, wie man den Monat überstehen soll … Ich danke Dir sehr für Deine Gedanken. Lieben Gruss und einen schönen Tag. Melanie

    Antwort
  6. Myriade

    Aus irgendwelchen undurchsichtigen Gründen erscheinst du nicht mehr in meinem reader, muss ich mich halt selbst herbemühen 🙂
    Ich finde auch, dass es schlecht ausschaut mit der Welt. Solange sich Kommunismus und Kapitalismus gegenüberstanden, haben sie sich offenbar doch gegenseitig etwas eingebremst. Derzeit haben wir einen völlig unkontrolliert galoppierenden Kapitalismus, die Welt wird de facto von immer weniger Konzernen regiert, die immer größer und mächtiger werden. Die nationalen Regierungen werden immer machtloser, die Steueroasen blühen. Die allgemein vertretenen Werte sind Gewinnmaximierung und seichte Jugendlichkeit. Menschen machen sich selbst zu Objekten und Zahnrädern und fordern von sich völlig unrealistisches.
    Das ist es eigentlich, was ich am schlimmsten finde: das die Menschen die von außen aufgestellten Regeln und Normen verinnerlichen und von sich selbst einfordern. Glücklich kann man nicht sein, wenn man ständig hinter seinen Zielen nachhinkt, sowohl beruflich als auch privat, wenn man nicht sieht, dass diese Ziele von anderen zu deren eigenen Interessen aufgestellt werden, wenn man diese Ziele auch noch verherrlicht während man daran zugrunde geht.
    Trotzdem einen schönen Tag, liebe Arabella. „Trotzdem“ gehört zu meinen Lieblingswörtern ……

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Zum Reader, der spinnt immer mal. Ich habe meine liebsten Blogs per Mail abonniert.
      Zum Text, die Welt wird immer verrückter. Gelegentlich verstecke ich mich deshalb im Garten. Interessier bin ich TROTZDEM.
      Gaaaanz Liebe Grüße

      Antwort
      1. Myriade

        Gärten und Bibliotheken eignen sich gut zum Verstecken, ich bin da auch oft anzutreffen. Solange man immer wieder mal herauskommt und der Welt ins Auge schaut, finde ich das absolut legitim. Man kann nur dann langfristig für andere etwas tun, wenn es einem selber gut geht

      1. plietschejung

        Von den Damen im Bus nicht, aber hier in den Kommentaren schon.
        Es sind immer die Anderen, die das Geld verdienen und einem selbst geht es so schlecht. Das Leben ist grausam und das Geld so ungerecht verteilt.

        Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Wenn sich dass in den letzten Jahren noch nicht herumgesprochen hat, wird es echt Zeit. Also, nicht auf Andere warten oder nach dem Staat rufen, sondern selbst die Initiative ergreifen. Am besten schon in der Schule.

        Das schreit doch hier schon ein wenig nach: „Ich will meine DDR wieder haben, da war das alles so schön geregelt.“ Hallo ! Die Zeit ist vorbei und die DDR war pleite!

        P.S. Wer selbstständig ist und Zeit hat, an einem Werktag frei zu machen, muss ein gut laufenden Betrieb haben. Ich kenne Unternehmer, die arbeiten etwas heftiger an ihrem Erfolg.

      2. arabella50 Autor

        Mein lieber Plietsche Jung, mir gefällt dein Ton nicht. Und überhaupt nicht gefällt mir, wie du von meinen lieben Gästen sprichst. Ich bitte sehr, das zu überdenken. Wenn du rüpeln möchtest, bist du hier unwillkommen.

      3. arabella50 Autor

        Was du äußerst ist keine Kritik. Der Ton macht die Musik. Ich möchte dich bitten, nicht mehr in meinem Blog zu erscheinen. Danke und eine entspannte Zukunft für dich.

    1. arabella50 Autor

      Meiner Meinung nach gibt es hier nur eine Wertung, ich werde doch noch um die Weltherrschaft bitten müssen.
      Ein Wochenende voller Blumen wünsche ich dir und grüße lieb.

      Antwort
  7. keinbisschenleise

    Ganz genau habe ich verstanden liebe Arabella, was du uns mit deiner Geschichte sagen möchtest.

    Wenn ich hier schreiben würde, was ich nach 44 Arbeitsjahren für eine Rente bekomme, würden sicher einige die Hände über den Kopf zusammen schlagen.
    Diese Frauen, und ganz besonders FRAUEN, sind die wirklichen Verlierer in der Gesellschaft und dabei packen sie oft härter an, als es so mancher Mann tut. Das hat nichts mit ehemaliger DDR zu tun, sondern mit der Politik unseres Landes. Der Mittelstand wird systematisch kaputt gemacht und da wo das Geld schon ist, kommt immer mehr dazu.

    Ich habe heute im Internet gelesen, das ein gewisser Herr Hoeneß 30 Millionen Euro Steuerschuld zurück gezahlt hat und nun sogar Ausgang bekommt…
    da bekomme ich das KOTZEN !!!
    Ach, ich mag gar nimmer weiter schreiben, denn die Beispiele sind viel zu viele, die ich hier aufzeigen könnte.

    Genieße jetzt einfach dein Gute Laune Foto
    und lass dir einen lieben Gruß zum Wochenende hier

    Uschi ❤

    Antwort
  8. AnDi

    Liebe Arabella,

    wir hätten nach diesem gehörten Gespräch auch das Gute-Laune-Foto ausgepackt! Früh am Tag, aber leider notwendig!

    Aber Dir möchten wir für einen mal wieder sehr gelungenen Artikel danken, der hoffentlich den ein oder anderen zum Nachdenken bringt!

    LG und einen guten Start ins Wochenende 🙂
    AnDi

    Antwort
  9. Karin

    Liebe Arabella,
    es wird sich nie etwas ändern, es gab seither die da Oben und die da Unten und nicht nur unter Kapitalismus oder Kommunismus, auch in den Religionen ist es nicht anders….Masse wird gebraucht, um denen da Oben das Leben zu erleichtern und die Parolen, mit denen es der Masse schmackhaft gemacht wird, unterscheiden sich kaum. Brot und Spiele gab es schon im Altertum, nur was das Traurige ist, früher wurden die Menschen dumm gehalten, waren ungebildet, heute haben wir die Möglichkeit, uns das Wissen anzueignen und lassen uns trotzdem verdummen. Die fieseste Drohung: jeder Groschen für die Arbeitnehmer kostet heute Arbeitsplätze!
    Unser westliches Sozialsystem, das einmal als vorbildlich und von den Gewerkschaften hart erkämpft wurde, wird heute auch ausgenutzt, und zwar so, daß es zum Himmel schreit. Wenn nicht zu arbeiten einträglicher ist als zu arbeiten, dann ist etwas krank an diesem System.
    Es fehlt an mutigen Politikern, die sich dem entgegenstellen…aber das kostet ja eventuell Wählerstimmen.
    Ich gehöre einer Generation an, für die es leicht im Westen war, Arbeit zu finden, die sich über mehr Urlaubstage, bessere Entlohnung freuen konnte und die vollbeschäftigt evtl. sogar in einem Betrieb bis zum Arbeitsende ein gutes Auskommen hatte. Weniger gearbeitet als die Generation heute haben wir auch nicht, wir konnten nur unseres Arbeitsplatzes sicherer sein als heute.
    Es ist ein Thema, das hier gar nicht ausdiskutiert werden kann, nur die Arroganz in einigen Kommentaren finde ich ätzend

    ziemlich krause Gedanken am Abend, ich bin kein so guter Schreiber ….trotzdem lieber Gruß
    Karin

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Liebe Karin, besser konnte es nicht zusammengefasst werden.
      Herzlichen Dank.
      Lass die krausen Gedanken und genieße deinen Abend.
      Schön, dass du bei mir zu Gast bist, eine Freude, immer wieder.
      Herzlichst, deine Arabella

      Antwort
  10. Heike Farbenfroh

    Liebe Arabella, ich fand sie so schön, deine Geschichte, weil für mich genau das das Leben ausmacht. Die Offenheit für die Nöte und Sorgen und Ängste der anderen, deinem Gegenüber, deinem Nachbarn. Das Zwischenmenschliche, der Gedankenaustausch, das Teilen.
    Nicht schön an deiner Geschichte fand ich natürlich die Tatsache an sich und der quasi Betrug an den Frauen. Dennoch freut es mich, dass du deine Anfahrtszeit ins Büro so nutzen und uns diese Gedanken mitgeben kannst. Dir einen schönen Abend und liebe Grüße 💐

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Nun hatte ich zuallererst „Zeit ist Geld“schreiben wollen als Antwort auf deinen lieben Kommentar. Dies ist aber zu ironisch und unpassend.
      Du glaubst nicht, was in einer 30 minütigen Busfahrt alles zu erleben ist.
      Danke für deinen Kommentar, schlaf schön.

      Antwort

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