…Nachrichten…

Rund 3000 Prominente haben bislang den „Weimarer Appell“ zur Erhaltung alter Bücher und Dokumente unterzeichnet.
Zehn Jahre nach dem verheerenden Brand in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek hatten Ende August zwölf große Bibliotheken und Archive in Deutschland auf die teils katastrophale Lage in den Einrichtungen aufmerksam gemacht.
Nach wie vor gibt es kein nationales Konzept,  um alte Papiere vor dem Verfall zu retten.

Quelle: dpa

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30 Gedanken zu „…Nachrichten…

  1. Herr Ärmel

    Da kann man sehen, wie mit der eigenen Geschichte umgegangen wird. Was den Herrschenden wichtig ist. In der Welt gelten wir als das Volk der Dichter und Denker, historisch gepflegt werden eher die Richter und Henker.
    Wunderschönsonnigemorgengrüsse sende ich Ihnen, liebe Frau Arabella

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Guten Morgen verehrter Herr Ärmel, treffend haben Sie das zusammengefasst.
      Ich liebe Weimar sehr als Stadt. Behaglich, erfüllt ist das Gefühl, dass ich empfinde, wenn ich an Weimar denke.
      Die 3000 Prominenten werden nix ändern.
      Nebelaufsteigende Grüße aus dem Lützeltal, Ihre Arabella

      Antwort
      1. finbarsgift

        Ich war auch schon paarmal dort vor Ort…
        seeehr geschichtsträchtig,
        und angenehm 🙂

        Hier, etwas oberhalb des Ne hat es auch Nebel *g*
        Liebe Morgengrüße
        vom Lu

  2. Toettchen

    Bildung kommt von Bildschirm, nicht von Buch, dann müsste es Buchung heißen!
    So denken die Menschen heute. Dabei vergessen sie, dass ein Buch ein Freund ist, der einen im Tag begleitet.Bücher sind wie Gärten, die man in der Tasche mittragen kann.
    Liebe Grüße
    Toettchen

    Antwort
  3. nandalya

    Wenn eines Tages auch das letzte Buch zerfallen ist, so werden wir auch unsere Sprache verloren haben. Und der Nebel des Vergessens wird wieder über den Menschen liegen.

    Antwort
  4. keinbisschenleise

    Eine wirklich traurige Tatsache und da kann ich mich deinen Worten nur anschließen.

    Es zeigt deutlich, was den Politikern an unserer Kultur liegt !!!

    Liebe Grüsse in den *Wochenteiler
    Uschi

    Antwort
  5. S. Meerbothe

    Kultur?! Hier in Bonn wird alles gestrichen und vergrault, was irgendwie Kultur sein könnte.
    Ein Event nach dem anderen Verschwindet. Gerne vorgeschoben: Das Emissionsgesetz aus Düsseldorf.
    Kaum pubs jemand, es sei ihm zu laut, wird runter geregelt. Bis solche Veranstaltungen, wie z. B. Die Klangwellen sich eine andere Örtlichkeit suchen.
    Sie finden jetzt in Bad Neuenburg statt. Gegen Geld. Hier in Bonn war die Veranstaltung kostenlos.
    Rheinkultur, umsonst und draußen Festival, schon vor Jahren erledigt, auch, weil zu wenig Zuschüsse kamen.
    Wie es hier um die Bibliotheken steht…? Ich lese immer wieder, dass Stadtteil Bibliotheken geschlossen werden oder geschlossen werden sollen.
    Aber Hauptsache so ein „Prestigeobjekt“, wie das WCCB, das leisten wir uns, ähm, die Politiker. Ich brauch diese Geldvernichtungsbaustelle nicht.
    Und wieder einmal könnte ich, wutentbrannt, weiter Dampf ablassen. Oder, dem Bürgermeister und der Exbürgermeisterin meinen ganzen Ärger vor die Füße brechen.
    Weil ich mich hilflos fühle. Denn, es scheint, dass es egal ist, wenn oder was man wählt. Diese postengierigen, verblendeten, Postenkleber tun alle nichts für die Kultur (obwohl ich von der ehemaligen Bürgermeisterin von Frankfurt, ist das richtig gespeichert?, etwas anderes las). Ausnahmen bestätigen die Regel.
    So. Puh!
    Sorry, für meine Schreibflut.

    Antwort
    1. Hausmeister

      Zu der Ex-OB von Bembelstadt schweige ich an dieser Stelle meinem Blutdruck zuliebe.
      Was Sie bei den erstaunlichen bis schier unglaublichen Veranstaltungen in Bembeltown immer berücksichtigen müssen, ist das immerschlechte Gewissen der Banken und Unternehmensverräter. Da fliesst viel Geld für teilweise einmalige Veranstaltungen.

      Wunderschönsonnigfastheissenachmittagsgrüsse vom Schwarzen Berg

      Antwort
  6. Silberdistel

    Bibliotheken waren schon immer Stiefkinder. Daran hat sich leider immer noch nichts geändert. Die Gelder werden lieber für andere Dinge zum Fenster hinausgeschmissen. Traurig, aber wahr. Ich weiß, wovon ich rede.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

    Antwort
      1. Silberdistel

        Beides ist schlimm! Aber ein Brand ist der Alptraum eines jeden Bibliothekars. Gegen den Zerfall von Büchern sollte man eher nicht so machtlos sein wie gegen das Feuer.

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