Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Zum Besuch bei der Frau Schwiegermutter gehören Blumen.
Schön finde ich, den Strauß selbst zu binden.

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Alles ist bereitgelegt, so ist es eine einfache Sache.
Die Rosen sind gekauft, den Rest liefert der Garten.
Ein stabiler Mittelpunkt ist wichtig, damit der Strauß nicht auseinander fällt.
Hier ist es eine dicke Blüte Fette Henne, der eine Schilfblüte und ein langstieliges Weinblatt beigeordnet werden.
Dann folgen die Rosen, die sich mit weiteren, kleineren Blüten Fetter Henne kreisförmig um den Mittelpunkt ordnen.
Eingefügt werden abwechselnd weitere Schilfblüten und langstielige Weinblätter. Sie geben dem Strauß Volumen.
Abschließend werden wieder kreisförmig Farnblätter eingebunden.
Das Ganze mit Blumendraht fixieren und mit einer Schleife schmücken.
Fertig.

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59 Gedanken zu „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

      1. eckisoap

        hier auch bodenfrost und faszinierender nebel mit einem sonnenaufgangsfarbenspiel. ich leider ohne fotodings, weil im büro.
        wie stellst du dir eine winterseife vor? *grins*

      2. eckisoap

        ok … da gibt es ja immer noch die elfen, die auf verseifung warten. vielleicht fühlen die sich ja mit harzigen düften wohl und fühlen sich winterlich.

  1. Herr Ärmel

    Feinfein, liebe Frau Arabella. Blumen binden und Sträusse stecken, eine der Fähigkeiten, zu die Musen mir den Kuss verweigern – aach—
    Ihnen einen wuderschönen guten Morgen
    Siebensonnigblauhimmlische Grüsse vom Schwarzen Berg

    Antwort
  2. kaetheknobloch

    Liebe Arabella, mein Blumenbinderinnenherz weint leise. Bitte besorgen Sie sich ein paar Strängelchen Naturbast, gerne schicke ich sogar welchen. Draht schneidet in die empfindlichen Stengel und rostet im Wasser. Beides schadet und führt zur viel zu schnellen Verleichung der Blumenschönheiten. Das haben sie nicht verdient. Und bitte nie, unter gar keinen Umständen Blumen im Supermarkt mitnehmen. Bitte nachfagen, woher die stammen und dann ein wenig recherchieren, das Grauen wird Ihnen schnell unter die Haut fahren. Eines noch, dann schweigen meine Fingerkuppen: Der scharfe Anschnitt mit dem gut geschliffenen Messer, davon lese ich auch nichts und von dem spiraligem Anlegen um Überkreuzung der Stiele und dadurch Knick oder gar Bruch zu vermeiden auch nicht…
    Pardon, ich will hier nicht rumklugscheißen, aber dieses Thun, es ist mir eine Berufung und Herzenswichtigsache, ich heule, wenn ich so etwas lesen muß.
    Nun stille Grüße, Ihre Käthe.

    Antwort
    1. SalvaVenia

      Der Seidelbat, der Seidelbast,
      dorthin er wollt‘, geschafft er hat’s nur fast … 🙂

      Tja, wie soll man da gleich noch Balance finden, frag‘ ich den meiner einer vorsichtig?

      Antwort
      1. SalvaVenia

        Ich glaub‘, ich traut mir nur die einz’ge eine Blüte in die Hand zu drücken der Frau Käthe. Denn ich wüßt‘ nicht, wie binden sollt‘ ich zweien solcher Pracht. 🙂

      2. kaetheknobloch

        Eine für mich, die zwote für Frau Arabella. Meine kommt ins Haar, die Rosenknospe, die bis jetzt heute drinne war, die stecke ich Ihnen ins Knopfloch. Passt!

    2. arabella50 Autor

      Dies nimmt mir nicht die Freude daran, liebe Käthe.
      Gelernt ist gelernt und ihre fürsorglichen Hinweise werden gewürdigt und umgesetzt.
      In meinem Städtchen gibt es ein kleines Blumenlädchen, wohl Teil einer Kette,aber mit einer herzerfrischenden Elisa Doolittle darin.
      Wenn ich mit dem Gärtnergatten beim Einkauf vorbeiflaniere werfen wir uns immer freundliche Worte zu, ja manchmal wirft die Liebe, Sanfte gar mit Rosen nach mir. Was soll ich dann damit anderes tun, als sie in Sträuße zu binden und damit anderen und mir eine Freude zu machen.
      Nicht alle Selbstverständlichkeiten zähle ich dabei auf.
      Und nun liebe Käthe freuen Sie sich mit mir und lachen Sie von ganzem Herzen in diese schöne Welt.
      Ich grüße herzlich , immer die Ihre Arabella und bin dann mal weg, den Bast suchen.
      Überall liegen Tannzapfen und Kastanien, Eicheln und Bucheckern in der Bastelkiste dazwischen. Tststs.;-)

      Antwort
      1. kaetheknobloch

        Keine Absicht, Ihnen die Freude zu nehmen, lag in meinem Sinnen. Wie kommen Sie denn darauf? Ich legte nur da, was nunmal zu meiner Berufung gehört und mich hier beschmerzte. Und wollte Rat geben, Wissen teilen. Der Hinweis mit den Supermarktrosen ergab sich aus Ihren Verweis auf die gekauften Rosen. Aber ich will’s dabei belassen, Ihr sonniges Gemüth nicht belasten. Herzlichst, Ihre Käthe.

      2. arabella50 Autor

        Ich teile es zu gern mit Ihnen und grüße freundlich zurück.
        Das Ihr Rat geschätzt wird, sagte ich schon.
        Heute Nacht ist bei uns erster Frost gemeldet, ich hoffe, Sie sind gerüstet.
        Liebe Grüße, Arabella

  3. S. Meerbothe

    Etwas später vorbei geschaut, heute. Hast Du nicht gesagt, Dass hättest kein handwerkliches Geschick. Bisher sehe ich, wie Dir alles locker von den Feenhänden geht.
    Kochen, backen, Gärtnern, Sträuße binden (und wie außerordentlich schön er ist!); ganz viel Handwerk seh ich da.
    Und ich frag mich: gibt’s was, was die Blumenfee nicht kann?

    Liebste Grüße nach dem Mittagsmahl!

    Deine Lilifee 🙂

    Antwort
  4. keinbisschenleise

    Mir gefällt er sehr gut dein *Selbstgebundener
    und ich würde mich riesig über ihn freuen.

    In meiner langen Krankheitspause nach meiner Schulter OP habe ich öfters mal bei einer Bekannten im Blumengeschäft geholfen, aber sie hat es nicht geschafft (oder sollte ich besser sagen, ich habe es nicht geschafft?) ,
    mir das Blumen binden zu lernen 😉
    Ich war aber bei anderen Arbeiten nützlich !

    Freundliche Spätnachmittagsgrüsse
    mit ein wenig Sonne am Himmel

    Uschi ❤

    Antwort
      1. keinbisschenleise

        Dann ist der Sinn erfüllt und die Freude ein wunderschönes Danke.

        Wünsche dir einen schönen Abend
        und ich genieße jetzt meinen neu erstandenen Tee (Karibische Genüsse)

  5. wildgans

    Habe geschaut und gelesen. Frau Käthes Wort der „Verleichung“ blieb fein hängen bei mir, warum auch immer. Außerdem der Anblick dieses Prachtblumensträußchens, sieht irgendwie nach Frau Gräfin aus; vielleicht ist ja die Schwiemu gar eine!?

    Antwort

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