Zu Besuch bei Gevatter Tod

Meine liebe Bloggerfreundin Marga
http://margaauwald.wordpress.com/
hat sich vor kurzem mit dem Thema Tod beschäftigt.
Dazu warf ich ihr durch’s Hintertürchen 10 Worte zu, ausgesucht schöne Wörter, ich wollte sehen was ihr Talent daraus schafft.
Entstanden ist ein, wie ich finde, kluger Aufsatz, vielleicht veröffentlicht sie ihn.
Für mich war der Tod ein Wesen, nicht fassbar.
Marga sieht den Tod als Frau.
Ihre ausführliche Beschäftigung mit dem Thema, der für mich gefasste Aufsatz,  die Jahreszeit, alles zusammen bringt mich dazu, mich näher mit dem Tod zu befassen.
Einen besseren Ort als einen Friedhof gibt es dazu wohl nicht.
Zudem wirkt unser Friedhof wie ein Park, die Bilder, die ich von ihm hier zeige, stellen auch meine Einstellung zum Tod dar.
Ich sehe ihn nicht dunkel.

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Meine Liebe zu Märchen hilft mir auch hier weiter.
„Gevatter Tod“ ist das 44.Märchen in der Sammlung der „Kinder – und Hausmärchen“ der Gebrüder Grimm.
Später wurde dieses Märchen von Ludwig Bechstein in sein „Deutsches Märchenbuch“ aufgenommen.

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Die Handlung ist sicher bekannt.
Ein armer Mann sucht für sein 13.Kind einen Taufpaten.(Allein diese Zahl schon – 13 -.)
Der Herrgott selbst bietet sich ihm an.
Er wird mit den Worten:“ Du gibst den Reichen und lässt die Armen hungern.“
abgelehnt.
Zumindest in der Erstfassung von 1812. Später wird, um den Vorwurf der Areligösität auszuräumen, hinzugefügt:
„So sprach der Mann, weil er nicht wusste,wie weislich Gott Reichtum und Armut verteilt.“
Mir zeigt das auf, der Tod ist für die Menschen eng mit Gott verbunden. Gott stellt für sie – mit seiner Unsterblichkeit – die Überwindung des Todes – die Hoffnung an sich also – dar.

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Zurück zum Märchen.
In der ersten Fassung tritt der Teufel nicht in Erscheinung. In der bekannten Version trifft der arme Mann nun auf den Teufel, der ebenso Pate werden will.
Mit den Worten: “ Du betrügst und verführst  die Menschen.“ wird auch er abgewiesen.
Als Pate angenommen wird der Tod mit den Worten: „Du bist der, der alle gleich macht. „.
Gerechtigkeit ist also die herausragende Eigenschaft des Todes.
In jedem „gleich“ steckt auch „leich“ , fällt mir ein Spruch dazu ein.
Aber es kommt noch besser.

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Der Tod nimmt den Jungen zu sich und bildet ihn zum Arzt aus.
Immer schon suchten Menschen nach Unsterblichkeit.  Manchmal – mit dem Kraut des Lebens, dem Stein der Weisen oder dem heiligen Gral – nach der Unsterblichkeit des Körpers, manchmal – mit den Religionen – nach der Unsterblichkeit der Seele.

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Der Tod zeigt dem Jungen im Märchen das Kraut der Unsterblichkeit und gestattet ihm, es zu verwenden.
Mit der Bedingung, das er, der Tod, entscheidet, wann er es anwenden darf.
Der Tod ist also nicht zu besiegen.
Er ist der Herr, er bleibt dies.
Nun wird’s spannend.
Steht der Tod zu Füßen des Kranken,  ist er verloren.
Steht der Tod am Kopf des Kranken ist Heilung möglich.
Ist der Kopf als Sitz des Denkens, hier auch als Zeichen für das Überleben des Todes durch die Seele gemeint?
Ist der Tod nicht zu fürchten, weil er nicht Ende sondern Anfang ist.
Das Ende kennen wir, den Anfang nicht.
Für mich klingt allein das unwahrscheinlich.

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Das Bild des Märchens verlasse ich hier. Später komme ich noch einmal auf es zurück.
Für alle die es nachlesen wollen, führt ein Link über meinem Beitrag zu ihm.
Das Kraut des Lebens und die Suche danach beschäftigt die Menschheit seit sie denkt.
In der 2.Hälfte des 2.Jahrtausend vor Christus entstand das Gilgamesch-Epos.
In ihm sucht König Gilgamesch selbst das Kraut der Unsterblichkeit, auch hier muss er dazu in das Reich des Todes vordringen.  Später scheitert er an einer Aufgabe, fällt statt dessen in tiefen Schlaf (und der Schlaf ist der Bruder des Todes). Im Traum erfährt er den Aufenthaltsort des Krautes der Unsterblichkeit und bringt sich in dessen Besitz, lässt es sich jedoch von einer Schlange! wieder stehlen.
Für mich ist interessant, das König Gilgamesch in seiner Kultur vorher selber als Gott der Unterwelt und Totengott mit Namen (Pa)bilgamesch gehandelt wurde.
Wieder besteht also die Verbindung Tod, Medizin, göttliche Macht.

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Der Tod ist allgegenwärtig und doch nicht fassbar.
Mir selbst gleitet er schon wieder durch die lebendigen Finger.
Die Verbindung Medizin – das Ankämpfen gegen den Tod – und Tod an sich,  findet sich auch später weiter bei Hades,  dem griechischen Todesgott und Gott der Unterwelt.
Hades ist der Erstgeborene der Ureltern, wichtigster Nachkomme also.
Leben und Tod sind beide Anfang.
Leben ist auch Tod. Tod schafft Platz für neues, gesundes Leben.
Interessant finde ich hier wieder, dass Hades mit Plutos identifiziert wird.
Als Plutos verfügt Hades über die Heilpflanzen.
Da ist sie wieder die Einheit Tod und dessen Bekämpfung durch den Menschen mit der Medizin und die Allmacht eines Gottes im Hintergrund.
( Sollte das Techtelmechtel von Hades und der Nymphe Minthe auf die gesunde Wirkung der nach der Nymphe benannten Minze hinweisen?
Immerhin einem der bekanntesten, schon um das Jahr 800 aufgeführten Heilkräuter. )
Doch es gibt noch mehr solche Dreiheiten.
Asklepsios, der berühmte Arzt der Antike lernt beim heilkundigem Chiron.
Chiron ist der Bruder des Totenfährmanns Charon. Auch Asklepsios übertrat die Grenze und erweckte einen Toten zum Leben. Auch er musste dafür Hades sein Leben opfern.
Immer ist der Tod über die Medizin in Verbindung mit dem Leben.

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Oft verkünden in den alten Erzählungen die Götter ihre entscheidende Hilfe im Schlaf.
Der Schlaf ist des Todes Bruder.
Weil wir in ihm frei unserer Körper sind?
Das ist nicht richtig.
Nur unser lebender Körper ermöglicht und braucht den Schlaf.
Das hat nichts mit dem Tod zu tun.
Ich will versuchen mich dem Tod auf andere Art zu nähern.
Über die Liebe.
Dazu komme ich noch einmal auf das Märchen zurück.
Die Liebe kostet am Ende dem Arzt, Patenkind des Todes, das Leben.
Um das Mädchen – das er liebt –  zu retten, betrügt der Arzt den Tod.
Der rächt sich, indem er für das ihm entgangene Leben des Mädchen am Ende das Lebenslicht des Arztes verlöschen lässt.
Der Triumph der Liebe über den Tod erfolgt also nur kurzzeitig.

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Dem Tod ist nicht auszuweichen, ich habe es verstanden.
Eins fehlt mir noch in meiner Suche nach dem Wesen des Todes, seine Gestalt als Frau.
Dazu finde ich wenig.
Frauen sind zu sehr mit Leben schenken verbunden, als sie auf dieser Seite zu suchen.
In Midgard, der germanischen, vergangenen Sicht unserer Welt, gibt es die Halbgöttin Nue Fei Par, sie kennt das Geheimnis der Unsterblichkeit.
Preis gegeben hat sie es bis jetzt noch nicht.

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Lilith fällt mir noch ein, sie ist die Schlange die Adam und Eva den Apfel der Erkenntnis und mit dieser den Tod bringt.
Die Erkenntnis,  das menschlich nicht fehlerfrei und damit nicht göttlich ist, bedeutet zugleich das Todesurteil.
Hier kann ich fast einhaken, wenn ich bedenke, dass nur eine Verbesserung der Gene durch die Evolution Anpassung und damit Überleben sichert.
Lilith nutzt das nichts, sie wird zu Strafe dazu verurteilt ihre eigenen Kinder zu töten. 
Hier spielen mir die Religionen schon wieder einen Streich bei meiner Suche nach dem Tod und seiner wirklichen Reichweite.
Früh genug werde ich es, wie wir alle, erfahren.
Die Sonne schien bei meinem Besuch auf dem Friedhof, als wollte sie den Tod leugnen.
Der Herbst, das Sterben des Jahres,  scheint in diesem Jahr noch weit,  trotz das seine Zeit mit der Geschwindigkeit der Ewigkeit abläuft.

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Das letzte Foto beruhigt mich vollendet. Oft bewundern wir die Statue des Jesus auf unserem Friedhof.
Wie ich beim Betrachten der Bilder feststelle, hält er schützend seine Hände über uns.
Eine über den Gärtnergatten, eine über mich.
Religion, Glaube, Seele, Liebe, Tod, wer am Ende siegt ist in diesem Moment gleich.
So ist es, das Leben.
Immer nah am Tod, immer nah der Liebe.

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59 Gedanken zu „Zu Besuch bei Gevatter Tod

      1. nurbanales

        Hab sogar verpasst mein weiches Ei aus dem Topf zu nehmen. Nun gab es heute morgen ein hartgekochtes Ei 🙂

      2. arabella50 Autor

        Ach herrje.
        Da fällt mir ein Lied dazu ein:“Mein Papagei frisst keine harten Eier, er ist ein selten…“;-)
        Ich wünsche einen schönen Tag.<3

  1. Marion

    Inhaltlich bin ich mit dir nicht einer Meinung. Etwas ist mir beim Lesen aber eingefallen, was die Verbindung der Frau zum Tod angeht.

    Als ich auf Sardinien urlaubte, erzählte die Reiseleiterin, es gab früher Frauen (der Begriff, den man für sie verwendete, ist mir leider entfallen, er hat aber etwas mit dem Tod zu tun) auf Sardinien, die für den Tod zuständig waren. D.h. sie wussten wie man den Tod herbeiführen kann und kamen, wenn Menschen am Sterben waren oder sich den Tod herbeiwünschten, manchmal als gnädige Engel, um Leid zu beenden. Die Bezeichnung, die man für sie hatte, ging aber in die Richtung, als wären diese Frauen der Tod selbst, denn sie vermochten ihn zu bringen und übten dieses „Handwerk“ auch aus.

    Einen schönen Herbsttag!

    Marion

    Antwort
  2. magguieme

    Liebe Arabella, du bereicherst mich gerade sehr. Da möchte ich direkt schon wieder weiterspinnen oder lesen oder nachlesen oder recherchieren oder sitzen und in mich hineinlauschen.
    Vielen lieben Dank für deine Worte und Bilder.
    Das Märchen kenne ich tatsächlich nicht und weil ich’s in den letzten Tagen auch ein bisschen mit dem Teufel habe, mag ich mir nicht verkneifen, auf die Moralkeule hinzuweisen. Gott musste man aus religiösen Gründen relativieren. Bei Mister Teufel kam uns das noch nie in den Sinn, oder?
    Ich hör schon wieder auf!
    Stattdessen wünsche ich dir einen Tag immer nahe der Liebe, Marga

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Hm, der Teufel war nicht nur relativiert, sondern im ursprünglichen Märchen gar nicht vorhanden.
      1812 trifft der Mann nur den Herrgott und dieser wird ja durch die negative Bewertung zusätzlich auch in die Teufelsrolle abgedrängt, wenn du das so sehen willst.
      Erst nachdem in der Nachfassung die Güte des Herrgotts ausdrücklich durch den Nachsatz wieder hergestellt wurde (werden musste) , kommt der Teufel dazu. Diese Überlegungen halte ich für noch bedenklicher.

      Antwort
      1. martinakunze

        Schnief, liebe Marga.
        Hier wurde eine Erwartungshaltung geweckt.
        Schnief.

        …..Was für ein Anfang.
        …der schafft mich fast…

        lachend und in liebevoller Verbundenheit.

      2. martinakunze

        Marga, liebe Marga,
        dich lesen
        ist immer erkenntnisstifend und Freude.
        Wen kümmert da, was ich schon weiß?

        Ich halte meine Hand an mein Herz und hoffe auf ein Wunder. 🙂

      3. martinakunze

        ,

        Materie aus Geist.
        Herz verbindet beides.

        Wohin deine Flügel dich tragen….
        Flügel repräsentieren dein Denken und Handeln.
        Darum haben wir zwei.

        fabelhaftes Schwingen.

  3. nandalya

    Als Buddhistin sehe ich den Tod anders. Dort ist er Tod nicht der endgültige Schluss der zeitlichen Existenz. Der Tod ist hier nur ein Teil des ständigen Werdens, ein Übergang von einem zum anderen Zustand der Endlichkeit. Es ist selbst für mich, die ich seit meiner Kindheit in Deutschland lebe, schwer zu verstehen, warum sich die Menschen so sehr auf dieses Thema fokussieren und davor fürchten. Sich dem Tod über die Liebe zu nähern ist ein wirklich guter und gelungender Ansatz, liebe Arabella. Er nimmt diesem für die meisten Menschen unfassbaren Zustand den Schrecken.

    Antwort
  4. Toettchen

    Sehr interessant. Vor allem auch der Beitrag aus buddhistischer Sicht. Ich glaube, die meisten Menschen haben weniger Probleme mit dem Tod, als mit dem Sterben. Mit dem Tod, haben jene Probleme, die zurückbleiben. Wie M. Kaleko schon sagte: „Den eigenen Tode, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der anderen, muss man leben.“ Angst, Ungewissheit macht der Übergang von einem in ein anderes Leben.
    Da kann natürlich die Buddhistische Lehre eine Hilfe sein. Vielleicht ist das der Grund, warum so viele Schauspieler, Sänger und andere prominente Gesichtsvermieter von sich behaupten, sie wären Buddhisten? Könnte es sein, dass sie die Vorstellungen schlicht für unerträglich halten ,dass Ihre Privilegien und ihre Einzigartigkeit nur ein einziges Leben dauert. Unsterblichkeit ist das Klassenziel der Reichen und Schönen, und da bietet sich das Konzept der stetigen Wiedergeburt doch blendend an. Glauben sie! Blendend ist in diesem Zusammenhang das richtige Wort, denn viele Hobbybuddhisten übersehen, dass es bei der Reinkarnation nicht immer eine Stufe nach oben gehen muss. Wenn man sich hinein begibt in den Bhuddismus, ernsthaft einen buddhistischen Erkenntnisweg beschreitet, macht man wundervolle, tiefgreifende Erfahrungen, die auch den Tods mit neuen Augen sehen lassen.

    LG Toettchen

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Damit, lieber Herr Toettchen, werde ich mich befassen, wenn ich Meister Eckhart besser kenne.
      Der Winter wird nicht langweilig werden.
      Ihr Kommentar ist mir, wie immer, hilfreich und ich danke dafür und grüße herzlich, Ihre Arabella

      Antwort
    2. schnipseltippse

      Ah, der erste Absatz nimmt mir die Worte aus dem Mund. Seit ich heute Morgen den Beitrag las, habe ich darüber nachgedacht und wollte genau das Gleiche schreiben.
      Vielen Dank für Beitrag und Kommentar.
      LG
      St

      Antwort
  5. keinbisschenleise

    Sehr schön und sehr lehrreich geschrieben liebe Arabella.

    Ich persönlich mag Friedhöfe und vielleicht ist auch das einer der Gründe, warum ich keine Angst vor dem Tod habe.
    Leben und Tod gehören nun mal zusammen und es sollte niemals die Angst die Oberhand gewinnen.

    Mir fällt dazu gerade die junge Frau ein, Brittany Maynard, die am Samstag ihrem Leben ein Ende bereitete, weil sie unheilbar krank war. Ein Thema, über das man stundenlang debattieren könnte und es sicherlich unzählige Meinungen gibt.
    Jeder wünscht sich sicher ein erfülltes Leben, ein gesundes Alter, um dann zu sterben, wenn der richtige Tag gekommen ist, aber dies sind Wunschträume und gehen selten so in Erfüllung.
    Deshalb ist es gut, eine GESUNDE Einstellung zum Tod zu haben und dein Blog hat dies sehr ansprechend rüber gebracht.

    Danke und einen ❤ lichen Gruß
    Uschi

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Hier finde ich, eine Entscheidung kann immer nur der Betroffene Fällen.

      Ich gäbe freiwillig keine Minute meines Lebens. Vielleicht änderte sich diese Meinung, wenn ich große Schmerzen hätte. Darüber mag ich nicht spekulieren.

      Einen schönen Abend für dich liebe Uschi<3

      Antwort
  6. nixe

    Interessant geschrieben, liebe Arabella.
    Der Mensch, wenn er über die Jahrhunderte hinweg sich „etwas“ nicht plausibel erklären konnte, hat sich meiner Meinung nach die verschiedensten Religionen geschaffen als Erklärung.
    Ich mag Märchen, besonders die der Gebrüder Grimm; dies kannte ich noch nicht.
    Den Tod sehe ich auch nicht als dunkel an, trifft ihn doch jeden irgendwann einmal.
    Das Leben ist ein Kommen und Gehen…..
    Interessant finde ich auch dazu das alte Ägypten mit die Bedeutung der Lebensschleife dem Ankh.
    Schöne Fotos!
    Liebe Grüße

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Ich hatte das große Glück, eine Originalausgabe der Kinder- und Hausmärchen im Kindesalter zu besitzen.
      Und mein Gedächtnis für solche Dinge ist hervorragend.;-)

      Die Fotos sind mir selber sehr lieb.

      Herzliche Grüße zu dir.:-)

      Antwort
  7. AnDi

    Man kann den Tod und das Sterben auf viele Weisen sehen und beschreiben.

    Bischof Charles Henry Brent (1862-1929) beschrieb das Sterben zum Beispiel so:

    Was ist sterben?
    Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte wie es am Horizont verschwindet.
    Jemand an meiner Seite sagt: „Es ist verschwunden.“
    Verschwunden wohin?
    Verschwunden aus meinem Blickfeld – das ist alles.
    Das Schiff ist nach wie vor so groß wie es war
    als ich es gesehen habe.
    Dass es immer kleiner wird und es dann völlig aus meinen Augen verschwindet ist in mir, es hat mit dem Schiff nichts zu tun.
    Und gerade in dem Moment, wenn jemand neben
    mir sagt, es ist verschwunden, gibt es Andere,
    die es kommen sehen, und andere Stimmen,
    die freudig Aufschreien: „Da kommt es!“
    Das ist sterben.

    Somit steht auch hier wieder Hoffnung im Raum.

    Dein Bericht ist hochinteressant und wieder einmal mit sehr schönen Bildern bestückt! Vielen Dank dafür!

    LG und einen schönen Abend
    AnDi

    Antwort
      1. martinakunze

        Wie kommst du darauf, dass ich ein klein wenig übertreibe? 😀

        Warum erlaubst DU deinem Geist davon abzuschweifen?
        Hee.hee.

        Genau, es fühlt sich gut an…..

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