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Flora, Hortensie Nummer 1

Der Gärtnergatte hat mir drei schöne Hortensien geschenkt. Nachdem ich ihn in einem Artikel darum bat, erfüllte er mir diesen Wunsch . Aufmerksam ist das von ihm, er behält unser gemeinsames Glück im Auge und dafür liebe ich ihn sehr und feiere in diesem Monat mit ihm unseren 30.Hochzeitstag.
Der Oktober war mir schon immer mein liebster Monat im Jahr.
Ich liebe das goldene Licht, dass über ihm liegt – die Farben, die von der Natur noch einmal voller Großzügigkeit ausgeteilt werden und seine sanfte Wärme. Die frühe Dunkelheit störte mich nicht, sie schenkt mir die Zeit, um
abends am Kamin zu lesen .
Oktober ist auch Pflanzzeit und die Erste meiner 3 Hortensien hat ihren neuen Standort gefunden.
Halbschattig, geschützt stehen alle Hortensienarten gern.

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Lehmig- humosen Boden mag meine Bauernhortensie am Liebsten. Damit kann ich dienen, wohne ich doch in der Nähe vom Roten Berg, der seinen Namen von der lehmig, roten Farbe seiner Erde hat.
Der halbsonnige Ort, an dem die Pflanze ihr neues zu Hause bekommt, war vorher die Heimat des Phlox. Er kann durchaus mehr Sonne vertragen und zieht in meinen Wildgartenteil um.

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Ein klein wenig hängt sein Umzug auch mit seiner fast pinken Farbe zusammen, die passt in mein  buntgemischtes Gartensammelsurium besser als in die geordnete Gärtnergattenrabatte.

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Er wird es mir nicht verübeln und steht gut und sonnig direkt vorm Essigbaum, neben der fetten Henne. Sein anderer Nachbar ist eine zartlila Herbstaster,hinter ihm der Farn. Sie werden sich alle wundervoll miteinander fühlen.
Zurück zu Flora.

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Vor ihr mein Johanniskraut, seitlich ein Purpurglöckchen und auch der hellrosa Storchschnabel findet die neue  Nachbarin schön und ihr bleibt genügend Raum zum Wachsen.
Rosa kann sie ruhig bleiben. Das ist ihre ursprüngliche Farbe. Sie lässt sich in Blau umwandeln. Ausschlaggebend für die Farbe ist der pH-Wert des Bodens. Ab 5,5 sieht die Pflanze rosa.
Ist ein Erblauen gewünscht muss der Wert auf 4 – 4,5 gesenkt werden.
Hilfreich dabei ist  gießen mit Regenwasser und die Zugabe von Torf.
Sollte das nicht helfen, düngen mit Aluminiumalaun bringt jede rosa Blüte dazu sich blau zu färben. Bei weißen Hortensien hilft das nicht, sie bleiben weiß.
Flora wie gesagt, soll bitte ihre Farbe behalten.

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So steht sie gut. Da es bei mir im Garten ziemlich kühl ist, das liegt an seiner Lage in einem Tal, bietet die hinter der Hortensie liegende Koniferenhecke noch zusätzlichen Schutz. Auch die gegenüberliegende Garage und die Nähe zum Haus schützen die etwas kälteempfindliche Pflanze zusätzlich. Vielleicht hülle ich sie für den ersten Winter in schützendes Material ein, es können bei uns schon mal bis minus 25 Grad Celcius werden.
Zufrieden schaue ich über meine Pflanzen.
Die anderen beiden Hortensie bekommen demnächst auch ihren festen Standort, damit sie sich einleben können,  bevor der Winter beginnt.
Noch ist nichts von ihm zu bemerken.
Im goldenen Herbstlicht leuchtet das Grün fast smaragdfarben.

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Ich liebe diese Jahreszeit.
Und Hortensien.
Ein Nachsatz zum Schnitt.
Die alten Blüten der Bauernhortensie werden im Frühjahr knapp unter dem Ansatz abgeschnitten. Nicht im ersten Jahr.
Triebe werden bis unten ausgelichtet, wenn die Stauden zu dicht sind.
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Das Letzte vom Tag

In vino veritas  –  Im Wein liegt Wahrheit

Alkaios von Lesbos

Der römische Historiker Tacitus beschrieb, wie die Germanen bei Ratssitzungen Wein tranken, weil sie glaubten, niemand kann lügen, wenn er betrunken ist.
Dazu unterdrücke ich lächelnd jeden Kommentar meinerseits,  freue mich aber schon auf eure.
Interessant finde ich, in wie vielen Kulturen es ähnlich lautende Redewendungen gibt:
Chinesisch:
Nach dem Wein folgt die wahre Rede.
Persisch:
Bist du betrunken, sagst du die Wahrheit.
Babylonisch:
Rein kommt der Wein, raus kommt ein Geheimnis.
Russisch:
Nüchtern ist es im Kopf, betrunken auf der Zunge.
Ich, für meinen Teil, trinke selten Wein und halte es in diesem Zusammenhang lieber mit dem Spruch.
In aqua sanitas.  –   Im Wasser liegt Gesundheit.

Norbert Leisegang

Kling, klang, du und ich, die Straße entlang…tanzte ich oft mit dem Gärtnergatten durch die Nacht.
Norbert Leisegang’s  Stimme gefällt mir.
Er ist der Sänger und Texter und eigentlich auch der Kopf der Band „Keimzeit“, die 1982 aus der Band „Jogger“ hervorging.
Teilweise ein „Familienunternehmen“,denn immer sind und waren noch andere Leisegang Geschwister Mitglieder der brandenburgischen Band.
Norbert Leisegang ist Lehrer,hat aber nie in seinem Beruf gearbeitet.
1986 schrieb er den Song „Kling,Klang“,
den er 1993 veröffentlichte und der ihn bekannt machte.
Es wurde ruhiger um Keimzeit und Leisegang ging mit dem „Club der toten Dichter „auf Tour,  um Wilhelm Busch Gedichte zu vertonen.
Die Band Keimzeit gibt es nach wie vor.
Zum Glück.

Unter zu hören mit „Kling, klang“.
Unbedingt.