Große Klette

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Ursprünglich in Eurasien beheimatet ist der Primärstandort der Pflanze in Auwäldern zu finden.
Ihre Früchte –  auch als Soldatenknöpfe bekannt – wurden von uns allen in Kindertagen benutzt, um uns damit zu bewerfen. Ihre Haken ermöglichen ein Haften an der Kleidung und ich trieb damit manchen Unfug.

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Dabei ist die Große Klette eine Heilpflanzen.
Bereits im 9.Jh. wurde sie von Karl dem Großen in seinem „Capitulare de villis vel curtis imperii “ als „parduna“ erwähnt.

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Aus den Wurzeln der Heilpflanze wird die Droge „Radix Bardanae“gewonnen.
Sie zeigt antioxidative Wirkung und könnte in der Zukunft bei der Brustkrebsbekämpfung eingesetzt werden.
Die Volksmedizin kennt ihren Nutzen schon lange und verwendet sie bei Hauterkrankungen,gegen Haarausfall, Leberleiden und auch bei rheumatischen Beschwerden.
Ihre jungen Blätter und die Wurzeln fanden im Mittelalter Verwendung als Gemüse und wurde ähnlich der Schwarzwurzel zubereitet.
In England gibt es seit 1265 ein daraus bereitetes alkoholfreies Getränk „Dandelion and Burdock“(Löwenzahn und Große Klette) .
Na dann:
Auf die Gesundheit.

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4 Gedanken zu „Große Klette

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