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Zwischen den Jahren

Die Zeit der Raunächte ist geheimnisumwoben.
Variiernd nach Regionen liegt sie zwischen dem 21.Dezember und dem 5.Januar.
Den 12 Nächten wird magisches nachgesagt.
Jede Nacht steht für einen Monat im neuen Jahr. So wie die Nacht verläuft, verläuft auch der ihr entsprechende Monat.
Der vorherrschenden Dunkelheit wegen gilt die Bezeichnung Raunacht auch für die Tage.
Und dann gibt es in dieser Zeit auch noch besondere Tage, an denen die Möglichkeit besteht, schlecht gelaufenes zu korrigieren.
Das sind der 28.12. und der 5.1.
An diesen Tagen kann durch besonders liebenswürdiges Verhalten noch einmal alles zum Guten gewendet werden.
Sagt man.
Geister sollen spazieren,  versunkene Schlösser und Schätze auftauchen.
Wer’s glaubt…
Vom Ausräuchern der Ställe und Häuser zum Neujahrssegen kommt der Begriff Rauchnacht, der im Lauf der Zeit zur Raunacht wurde.
In dieser Zeit soll die Arbeit ruhen und innerer Einkehr Platz machen.
Das Waschen von großer Wäsche soll vermieden werden. Erlaubt sind nur Kranken- und Babywäsche.
Bis heute wasche ich in dieser Zeit keine Bettwäsche, um kein Unheil über mein Haus zu bringen.
Obwohl mir Aberglauben fremd ist, wobei…meinen Hollunderbusch vorm Haus sehe ich als Sitz der guten Hausgeister.
Die Zeit zwischen den Jahren nutze ich um über das vergangene Jahr nachzudenken.
Ereignisse, schöne und weniger schöne, wollen abgeschlossen werden.
Freunde, die keine waren, zeigten ihr wahres Gesicht,  ich habe gelernt damit umzugehen.
Ich selbst bin nicht fehlerfrei.
Eine völlig neue Welt eröffnete sich mir mit meinem Blog.
Zuerst war er als privates Fotoalbum gedacht, doch ich traf auf so viele kluge, interessierte Menschen…
Jedem der mir hier begegnete, habe ich mindestens ein gutes Erlebnis zu verdanken. Von euch lernend seid ihr mir an’s Herz gewachsen.
Allen gilt mein Dank.
Meine Kinder sind auf dem Weg in eine eigene, gesicherte Zukunft, das beruhigt mich.
Soweit Sicherheit in diesen unruhigen Zeiten überhaupt möglich ist.
Unser Zufluchtsort ist immer unsere Familie und deren fester Zusammenhalt.
In diesen wirtschaftlich und politisch ungewissen Zeiten finden auch andere dahin zurück.
Mit vielerlei familiären und persönlichen Dingen vertreibe ich mir die freien, entspannenden Tage.
Ein Spaziergang mit der Schaukelinhaberin, bei dem die Kleine zufrieden einschläft, ist dabei.
Ihr Glück ist ein einfaches, wie gut tut es, mit ihren Augen zu sehen.
Der Gärtnergatte und ich besuchen eine Theatervorstellung,

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Richard III.stirbt selbst blutig auf dem Schlachtfeld, nachdem er Morde in großer Zahl begangen hat.
Sein letzter Ausruf „Ein Pferd, ein Königreich für ein Pferd. “ ist zum geflügelten Wort geworden.
Eimerweise, im wahrsten Sinne des Wortes,  floss während der Vorstellung das Blut.
An der Theaterbar spüle ich es ab.

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Ein erlebnisreicher Abend war es auf jeden Fall.
Erstaunlich fand ich, dass die vorherrschende Farbe schwarz war, ich mit meiner Kleidung eingeschlossen. Selbst meine Perlen sind fast schwarz. Trugen wir alle Trauer um den mordenden, ungeliebten König aus Shakespeare’s Drama?
Dagegen leuchtete des Gärtnergatten blutrote Fliege an.
Beeindruckend auch die Heimfahrt.
Es ist noch nicht 23.00 Uhr, die Ampelanlagen sind ausgeschaltet,  die Straßen wie leergefegt.
So sehr mich der anstrengende Straßenverkehr tagsüber nervt…Chemnitzer, wo seid ihr alle?
Wiedereinmal bemerke ich wie wenig Geld den meisten meiner Nächsten für abendliche Unterhaltung zur Verfügung steht.
Oder ist es ein mangelndes Interesse,  zieht der Ramsch- und Schwindelkanal RTL und Co. mehr, einfacher, billiger in den Bann der häuslichen vier Wände?
Es kommen viele, liebe Weihnachtsgrüsse

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und freundliche Bloggergaben, sie lassen die Vorfreude auf Weihnachten wachsen.
Dankeschön an alle die grüßten.
Dankeschön, lieber Anadusa
Dankeschön lieber Herr Hund.
Das Projekt von Herrn Hund und Fräulein Schneefeld ist erfolgreich beendet.
Was mich daran, außer der Erfüllung des Traumes der beiden liebenswerten Menschen, besonders begeistert, ist der Zusammenhalt von Menschen einer Gesinnung.
Einer guten Gesinnung. Und eines Zusammenhaltes, den ich mir über die Grenzen des Netzes hinaus vorstellen kann.
Die Umtriebigkeit der Pegida und des Nazigesindels wirft dunkle Schatten über diese, sonst so friedliche, Zeit.
Dagegen werde ich mich zur Wehr setzten.
Und auch der Tod ist allgegenwärtig.
Nicht nur an unserem Tisch bleiben Plätze leer.
Verabschiedet aus dieser Welt haben sich in diesen Tagen Große.
Udo Jürgens, Joe Cocker hinterlassen Leere, die nicht zu füllen ist.
Auch nicht mit ihren schon gesungenen Liedern.
Zwischen all diesen schmerzvollen und schönen Erinnerungen und Erlebnissen verspeisen wir Köstlichkeiten,

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gibt es liebevolle Geschenke an die und von den Liebsten.

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Ein Lächeln liegt mir beim Gedanken an die Freude daran und darüber auf den Lippen.
Das für unsere Schaukelinhaberin der Weihnachtsmann kommt ist klar, seit Wochen erzählt ihre Mama von ihm und versucht so, die Kleine zum ordentlichen Zähne putzen zu bringen.
Als er dann da ist strahlt die Mama, das Kind sieht die Sache vorsichtiger.

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Der Sohn, der kurzerhand ins Weihnachtsmannkostüm gesteckt wurde, schon immer hat die Schwester den Bruder gern verkleidet, weiß sich zu helfen und sichert sich die Sympathien der geliebten Kleinen durch Bestechung mit ihrer Lieblingsschokolade.
Ho, Ho, Ho.
Inzwischen sind die Küchenschlachten geschlagen.

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Der ursprüngliche Zustand meiner großen Wohnküche ist wieder hergestellt und so gibt es ausgiebige Frühstücke mit dem Gärtnergatten und wir genießen unsere Zweisamkeit.
Es gab zum Geschenk Bilder, die unsere Galerie erweitern. Bald werden sie hängen.
Die Weihnachtstage stehen im Zeichen der Familie und des gegenseitigen Besuchens, aber auch der Ruhe.
Den 1. Feiertag haben wir schlicht und einfach entspannt verbummelt.
Wir treffen uns noch einmal alle am 2. Feiertag zu weiteren Schlemmerein, mit allen Familienmitgliedern die wir noch nicht gesehen haben.
Dabei begleitet mich ein neuer Duft, über den ich bald berichten werde.
Nach so viel guten Tagen sehne ich mich nach gesundem Essen und nach noch mehr Ruhe.
Ein Buch, geschrieben nur für mich,  mit all meinen Liebsten als darin handelnde Personen war unter den Weihnachtsgeschenken und vertreibt mir angenehm die Zeit.

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Vergnügt lümmle ich auf meinem Lieblingsplatz, verputzte knackige Äpfel anstatt Schokolade und schaue durch mein großes Fenster in den Garten und den Vögeln zu.
Ihr Futterhäuschen ist immer von mir für sie befüllt.
Und so kommt es, dass der Hollunderbusch trotz mangelnden Laubes nicht kahl ist. Statt Blätter trägt er zu dieser Jahreszeit ein buntes, gefiedertes, lustig zwitscherndes Gewand aus Meisen, Spatzen, Finken, Rotkehlchen und Kleibern und sieht kein bisschen traurig aus. Meine guten Hausgeister eben.
Eine Amsel wagt sich fast bis an mein Fenster, sie hat die dort liegenden Äpfel entdeckt.
Hinterm Salbei ist sie, habt ihr sie gefunden?

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Inzwischen sind der Salbei und auch der Rosemarin in’s Winterquartier umgezogen, in den letzten Tagen ist der Winter eingezogen.
Am 2. Feiertag, in letzter Weihnachtsminute, hat es geschneit und so bleibt keiner meiner Wünsche unerfüllt.

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Den Silvestertag und die Neujahrsnacht werde ich mit meinem Mann begehen.
Schon seit Jahren feiern wir diesen Tag zu zweit.
Wir werden nur für uns ein gutes Essen genießen,  Musik hören und mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr anstoßen.
Vielleicht tanzen wir auch hinein.
Die Kinder erholen sich im Urlaub an der Ostsee oder feiern Party mit Freunden.
Dem Silvesterfeuerwerk sehe ich nur zu. Der Lärm ist sowieso nicht zu überhören, na gut, vielleicht vertreibt er ja die bösen Geister, das ursprüngliche Ziel der Silvesterknallerei.
An dem Verpulvern von Geld nehme ich aktiv nicht mehr teil.
Vielleicht wenn die Schaukelinhaberin später den Großvater bittend anlächelt…wer weiß. Starre Prinzipen sind nicht meins.
Wir beide, mein lieber Gärtnergatte und ich, halten zusammen, auch im neuen Jahr 2015, egal wohin es uns führt.
Das ist die Quelle meiner Kraft.
Ich wünsche einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr.

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Alle Jahre wieder…

Das traditionelle Weihnachtsessen in unseren Breiten ist am Heiligabend sächsischer Kartoffelsalat und Bratwurst.
Am 1. Weihnachtsfeiertag gibt es dann Gans, Rotkohl und grüne Klöße.
Nur ein paar Kilometer weiter im Erzgebirge isst man am Heilig Abend „Neunerlei“ . Jedes der neun Gerichte steht für einen guten Wunsch.
Seitdem unsere Kinder erwachsen sind, ist das bei uns etwas anders.
Da unsere Tochter an den Feiertagen oft arbeitet, ist der Heiligabend unser intimstes Familienfest.
Unser großes Weihnachtsessen findet auch in diesem Jahr am Heiligabend statt.
Da unsere Schaukelinhaberin noch klein ist und entspannt mit uns den Abend geniessen soll, feiern wir in diesem Jahr zum ersten Mal den Heilig Abend im Haushalt unserer Tochter.
Am späten Nachmittag fahren wir alle gemeinsam in unsere nahe gelegene Heimatstadt und besuchen dort die Weihnachtsvesper.
Wir sind keine gläubigen Christen.
Die feierliche Atmosphäre und das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern in der evangelischen Kirche unseres kleinen Heimatstädtchens schätzen wir jedoch sehr.

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Es gibt mir ein Gefühl der Verbundenheit mit meiner Heimat, führt mich zurück in meine Kindheit, gibt mir die Gelegenheit zum Innehalten.
Weihnachten ist für mich kein kommerzielles Fest, sondern eine Feier des Lichts, des aufeinander zugehens und der offenen Tore.

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Die gegenseitigen Geschenke sind  Aufmerksamkeiten und Zeichen der Wertschätzung des Anderen.
Sie gehören zum familiären Weihnachtsfest, sind jedoch nicht der Mittelpunkt.
Der Zusammenhalt meiner Familie ist mir das Wichtigste in meinem Leben und so genießen wir einen gemeinsam verbrachten Tag, zu dem auch ein Festessen gehört.
Bei uns gibt es am Weihnachtsabend Hase.
Kaninchenbraten mit Rotkohl und grünen Klößen.
Das Essen bereite ich gemeinsam mit dem Gärtnergatten vor und wir nehmen es zur Tochter mit.
Unser Sohn und meine Frau Mutter sind selbstverständlich dabei.
Das Rotkraut habe ich zubereitet,  genauso die Vorsuppe und das Dessert.
Spezialist für den Hasenbraten ist der Gärtnergatte und hier kommt sein Rezept.
Es ist das Beste der Welt.
Beginnen wir drei Tage vor Heilig Abend.

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Wir brauchen einen Eimer, 4 Liter Buttermilch, Pfeffer, edelsüßen Paprika, Bautzener Senf, Knoblauch in rauhen Mengen und natürlich Kaninchen.
Eine große Tüte kommt in den Eimer und los geht’s.
Die Hasen werden zerlegt und die einzelnen Teile werden mit reichlich Senf bestrichen und gepfeffert.

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Ein leichter Hauch von edelsüßen Paprika kommt dazu, nur ganz, ganz wenig davon.
Der Gärtnergatte schält eine ganze, große, frische Knoblauchknolle

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und nun kommen die Hasenteile gemeinsam mit dem Knoblauch in den Eimer und werden in Buttermilch 48 Stunden mariniert.

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Gelegentlich wenden, damit die Teile gut durchziehen.
Es duftet schon unglaublich dabei.
Am Abend des 23.Dezembers beginnt die große Küchenschlacht.

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Die Hasenteile werden aus der Marinade genommen, trockengetupft und gesalzen.
Wurzelgemüse und Zwiebeln hackt der Oberbefehlshaber, einer muss es ja sein, in Windeseile höchstselbst in grobe Stücke.

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In einer großen, besser gesagt in zwei großen Pfannen wird das Gemüse in Butterschmalz und ein wenig Öl angeröstet.

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Dann kommen die Hasenteile dazu und werden von beiden Seiten knusprig angebraten.
Ich bin beratender und probierender Beobachter, mein Dienstgrad ist nicht genauer festgelegt, und sehe dem ganzen Kochtheater aus der ersten Reihe bei einem Schluck besten Weihnachtsbieres gelassen zu.

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Es brutzelt und zischt, broddelt und dampft und duftet, dass mir das Wasser im Mund zusammenläuft.
Nebenher laufen unsere liebsten Lieder der 80er Jahre und wir sind gemeinsam in bester Weihnachtsstimmung.
Die angebratenen Hasenteile werden noch einmal aus der Pfanne genommen.

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Sehen sie nicht zum Anbeißen aus?
Das Röstgemüse ist noch in der Pfanne und dort bleibt es auch, den Bratensatz löst der Gärtnergatte mit dunklem Soßenfound und schafft damit die Basis für die Soße.
Einkochen lassen und mit der Buttermilch der Marinade auffüllen.

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In diese köstliche Soßengrundlage kommt nun der angebratene Hase wieder hinein.
Noch einmal kommen einige Knoblauchzehen dazu und ein paar getrocknete Steinpilze.

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Die fertig gefüllten Pfannen verströmen aromatische Düfte und meine Vorfreude auf den Heiligen Abend steigt ins Unermessliche.

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Deckel drauf, Glück auf.
Beide Pfannen kommen nun mit geschlossenem Deckel für mindestens zwei Stunden bei 180 Grad Umluft in den Backofen.

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Zeit genug, die Küche wieder in einen betretbaren Zustand zurückzuversetzen.
Das ist mein Einsatz. Der Gärtnergatte erholt sich in der Zwischenzeit beim Lauf.
Der Hase ruht und zieht über Nacht in seiner gehaltvollen Soße gut durch.
Am Morgen des Heiligen Abends frühstücken wir in aller Ruhe genüsslich.
Mit hungrigen Magen kann die Fertigstellung des Gerichts nicht erfolgen. Der verlockende Duft würde unweigerlich zum Verzehr führen.
Nachdem wir satt sind beginnt der Meisterkoch mit den letzten Vorbereitungen.
Nocheinmal kommen die Hasenteile aus der Pfanne.
Ihr Anblick ist sehr verlockend.

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Der letzte Arbeitsgang ist die Fertigstellung der Soße.
Dazu wird sie gesiebt und mit kleinen kalten Butterstückchen abgezogen.
Noch ein Schlückchen süße Sahne zur Geschmacksverfeinerung dazu.
Fertig.

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Alles wird verpackt und nun noch uns selbst schick gemacht, damit wir am festlich gedeckten Tisch mit den Anderen um die Wette strahlen können.

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Der Hase wird einfach noch einmal für eine halbe Stunde zum Erwärmen in den Backofen geschoben und dann serviert.

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Himmlisch.

In dunkelsten Tagen das hellste Licht

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Stille
Nicht unbedingt Stille der Worte, eher eine stille Zufriedenheit des Herzens.
Nach so vielen unruhigen Tagen im Jahr ein ruhiges Vorbereiten.
Eine stetig wachsende Vorfreude.
Immer begleitet von dem innigen Gefühl der Verbundenheit mit den liebsten Menschen.
Backen und Geschenke packen, kochen und Weihnachtslieder singen.
Gemeinsam essen unterm Weihnachtsbaum.

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Atmen.
Beim Spaziergang mit der Schaukelinhaberin.
Ihre kleinen Hände in meinem Haar, das sie beim Mittagsschlaf unbedingt festhalten muss. Keine Macht der Welt würde mich jetzt dazu bringen aufzustehen und mein kleines schlafendes Mädchen zu wecken, weil sie die geliebten Haare loslassen muss.
Atmen.
Beim Anblick des Sohnes, der die vom ersten eigenem Geld gekauften, sorgsam ausgewählten Gaben als Weihnachtsmann verkleidet verteilt und die Augen der Schaukelinhaberin zum Glänzen bringt.
Atmen.
Die liebevolle Fürsorge der Tochter genießend, die den Tisch festlich gedeckt hat und den Baum schmückte und mit ihrer kleinen Tochter um die Wette strahlt.
Atmen.
Die Freude des Gärtnergatten erlebend, wenn er den Festtagsbraten zubereitet und glücklich darüber ist, seine Kinder mit bestem Essen zu verwöhnen.
Atmen.
Den Stolz des Schwiegersohnes spürend, der im eigenen Haushalt als Hausherr die Weihnachtsrede hält und seiner kleinen Familie entgegen lächelt, die er in der Geborgenheit der großen Familie behütet weiß.
Atmen.
Wenn meine Frau Mutter manchmal etwas still am Tisch sitzt,  weil ihre Gedanken bei denen sind, die heute nicht mit uns essen.
Atmen.
Ganz tief, erfüllt von Dankbarkeit für das Licht, das in mir ist und über meinen Liebsten leuchtet und uns erhellt die dunkelste Nacht.

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Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, meyne Frow de Ilsebill, will nich so, as ik wol will oder Kinder, es gibt Lachs

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Obwohl der Lachs kein Butt ist, beim Anblick dieses schimmernden Fischleibes fiel mir der wunschkräftige Butt des Grimm’schen Märchens ein.
Wünsche habe ich auch, meine sind nicht so vermessen, wie die der Frau des Fischers im Märchen.
Meine Familie gesund und oft zu sehen ist mein größter Wunsch.
Die Zeit ist schnell vergangen, die Kinder sind groß geworden.
Das Märchen kann ich meiner Schaukelinhaberin bald erzählen und ihr damit lehren, bescheiden zu bleiben.
Wer will schon König, Kaiser, Papst werden.
Will man gar sein wie Gott, sagt ein sprechender, Wünsche erfüllender Fisch zum Bittsteller:“ Geh man hen,  se sitt all weder im Pissputt.“
Vielleicht habt ihr Lust das Märchen einmal wieder zu lesen, oben führt ein Link zu ihm.
Gar nicht vermessen war mein Wunsch nach einem guten Geburtstagsmahl zu Ehren des Hausherren und Gärtnergattens.
Dessen Wunsch war Lachs und da wir den alle sehr gern mögen, war die Entscheidung gefallen.
Nun fehlte noch die Zubereitungsart und nach Rezepte durchsuchen, entschied sich der Gärtnergatte für die einfachste Variante, die für uns schon so oft die Beste war.

Wir besorgten:
2 kg frischen Lachs
1 Zitrone
1 frische Knoblauchknolle
Salz, Pfeffer, Thymian
Butter sowie
feinste Eierbandnudeln.

Der Einkauf des Fisches in der gut gekühlten Fischabteilung war schon eine Freude für sich.
Strahlend brachten wir unseren Fang nach Hause und der Gärtnergatte machte sich ans Werk

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Der Lachs war zu groß für unsere Pfannen und so wurde er in zwei Teile zerlegt.

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In Butter zuerst von unten und dann auf der Hautseite angebraten.

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Mit Meersalz gewürzt fühlte sich der Fisch ein letztes Mal in seinem Element.
Zart nur wurde er gepfeffert und mit gerebelten Thymian gewürzt.
In die reichliche Butter wurde eine jeweils halbierte Zitrone und ganze, ungeschälte Knoblauchknolle gelegt.
Die Schnittseiten nach unten damit die Butter den Geschmack annehmen kann.

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Das zarte Fleisch wird mit der aromatisierten Butter immer wieder übergossen und nimmt so deren Geschmack an.
15 Minuten braten lassen.
Dann legte der Gärtnergatte den Fisch in die Schalen des Chafing – Dish goss die Butter darüber und legte Zitrone und Knoblauchknolle wieder bei und schob ihn in unseren Backofen.
Der Lachs ruhte ein Weilchen darin und wir stießen ebenso ruhig auf ein neues Lebensjahr an.

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Die Wünsche des Gärtnergatten sind guter Art und das Wasser muss sich ihrer wegen nicht von grün in blauviolett und dann schwarz verfärben, weil die Wünsche vermessen sind.
Wie ich wünscht er sich Gesundheit und den Erhalt unserer Familie.
Dazu muss sie gut verpflegt werden und deshalb geht es weiter.
Während der Fisch bei knappen 100 Grad Umluft weiter sanft vor sich hin gart – es wäre auch ein im Dampf garen möglich gewesen,  wir wollten den Fisch aber heute mit Röstaromen –
deckte ich den Tisch.

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Käse gibt es als Vorspeise mit einem lockeren Weißbrot dazu.
Wie heißt es so schön: „Käse öffnet den Magen“.

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Der Lachs ist inzwischen gar gezogen und noch saftig

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die Nudeln sind fertig.

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Sie sind nicht selbst gemacht,  schmecken aber hervorragend.
Der Chafing – Dish ermöglicht ein entspanntes Essen, der Lachs wird darin gut warm gehalten, so dass wir in aller Ruhe zusammen sein und genießen können.

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Befüllt sieht das Ganze gleich noch einladender aus

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und ich fülle mir mit Behagen meinen Teller.

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Blattspinat gibt es als Beilage, eine mir wohlschmeckende Gemüseart.
In der Schulspeisung gab es bei uns den Spinat als bräunliche,  zermatschte Masse, der Gärtnergatte ist für alle Zeiten in Hinsicht Spinat gebrandmarkt. Da er meine Vorliebe dafür kennt, hat er trotzdem für mich und die anderen, die das Gemüse mögen, welchen zubereitet.
Der Lachs ist durchgegart, ohne trocken zu sein und hat ein feines Butter- Zitronen-Knoblauch-Aroma angenommen.
Er schmeckt ganz wunderbar.
Ein Geburtstagsfestessen.
Wir sitzen in trauter Runde und freuen uns, dass es uns gelungen ist, unsere Wünsche nicht ausufern zu lassen und die Einheit unserer Familie zu bewahren.
Darauf gibt es noch einen kleinen Nachtisch.
Ohne Dessert ist für mich ein Essen nicht vollkommen.
Einen Vanillepudding gibt es zum Abschluß mit in Vanille eingelegten Pfirsichen.
Ein gelungenes Ende eines Abends der für uns keine Wünsche offen gelassen hat.

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Noblesse oblige oder Wir backen Stollen

…der britische Spielfilm aus dem Jahr 1949 basiert auf dem Buch „Israel Rank,  The Autobiography of a Criminal “ von Roy Horniman und zählt zu meinen Lieblingsfilmen.
Adel verpflichtet, unseren Backadel kann ich nachweisen, wir haben auch keine kriminellen Ambitionen,  im Gegenteil,  der Gärtnergatte ist Jurist.
Der Herr Großpapa des Gärtnergatten war Bäckermeister.
Seine originale Meisterurkunde hängt bei uns am Kamin.

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Gemeinsam mit meiner Frau Schwiegermutter, der Hüterin des geheimen Stollenrezeptes der Familie, backen wir jedes Jahr, bevor der Advent beginnt, unser liebstes Weihnachtsgebäck – Stollen.
Da es ein geheimes Rezept bleiben soll, kommt hier auch keine detalierte Rezeptbeschreibung.
Die Vorfreude auf den Advent und das Weihnachtsfest möchte ich wiedergeben.
Traditionen wie diese sind mir wichtig, deshalb versammeln sich zum Backen auch die Schaukelinhaberin mit ihrer Frau Mama.
Stollen –  natürlich ist der Sächsische der Beste.
Das Wort Stollen kommt vom althochdeutschen „stollo“ für Pfosten oder Stütze und beschreibt schon mal die Form des Kuchens aus schweren Hefeteig,  dessen weitgehende Bestandteile unten noch aufgeführt werden.
Bis in das Jahr 1329 führt die älteste schriftliche Erwähnung des Backwerkes zurück.
Der Naumburger Bischoff Heinrich I.von Grünberg erwähnt ihn im Naumburger Innungsprivileg.
Als Weihnachtsabgabe mussten zwei lange Weißbrote aus einem halben Scheffel Weizenmehl abgegeben werden.
Somit ist der Ursprung des Stollens in Sachsen bewiesen.
Wenn diese Fom auch nur eine Vorstufe des heutigen Stollen ist.
1474 taucht in Sachsen dann auch ein Christbrot auf.
1547 schreibt Herzog Moritz an seine Frau Agnes: „Ich will diesen Winter bei dir verbleiben, wir wollen miteinander birn braten, stolln essen und mit Gottes Hülfe ein gutes Müthlein haben.“
1730 ließ August der Starke einen Riesenkuchen verteilen, der dem heutigen Stollen nahe kommt.
Der berühmte Zeithainer Riesenstollen war ein 13 Ellen langer Riesenkuchen der bei einer prachtvollen Truppenschau den sächsischen Truppen den Hunger stillte.
Der Teig bestand aus 18 Scheffeln Mehl, 82 Schocken Eiern (4920 Stück),
3 Tonnen Milch,  1 Tonne Hefe und 1 Tonne Butter.
Zucker, Rosinen und Mandeln waren nicht drin, das Ausgabedatum war mit dem 26.Juni 1730 auch wenig weihnachtlich.
Allgemein wird der Stollen als Gebildbrot bezeichnet, da er mit der Hand geformt wird.
Er versinnbildlicht die weißen Windeln des neugeborenen Jesus Christus.
Bis 1913 bestand für die Weiß –  und Platzbäcker der sächsischen Residenzstadt Dresden eine Zinspflicht.
An jedem 2.Weihnachtsfeiertag mussten sie zwei Christstollen je 36 Pfund an ihren Landesherren liefern.
Eine Menge an Zutaten brauchen auch wir für unsere Weihnachtsgebäck. Genau wie Herzog Moritz wollen wir alle miteinander eine gute Zeit verbringen.
Am Vorabend des Backtages liefert meine liebe Frau Schwiegermutter die Zutaten in 2 Wäschekörben.

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Sie bleiben über Nacht im warmen Raum, für ein gutes Gelingen müssen alle Zutaten die gleiche Zimmertemperatur haben.

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Das Mehl ist gesiebt und die süßen und bitteren Mandeln wurden in Handarbeit von Großvater Werner in einer alten Mandelmühle gemahlen.

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Die Rosinen sind über Nacht in Rum eingelegt und verströmen einen Duft, der mich berauscht. Köstlich.

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Zitronat gehört unbedingt in den Stollen, sein säuerlicher Geschmack wird durch Zitronenabrieb noch intensiver.

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Fett, in vier verschieden Sorten,  Zucker und Salz müssen auch hinein.
Nun geht es zum Herzstück – dem Hefestück.
Es wird angesetzt, indem ein wenig vom Mehl weggenommen wird.
Eine Kuhle formen und hinein kommt die in lauwarmer Milch aufgelöste Hefe.

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Hier gibt es noch einen Geheimtipp, den sicher alle klugen Hefebäcker kennen.
Verraten darf ich ihn nicht, meine Frau Schwiegermutter würde mir das Fell über die Ohren ziehen – Adel verpflichtet.
Zudecken und die Hefe gehen lassen.

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Sieht das Hefestück so aus, ist schnelles Handeln wichtig.
Rasch muss das Hefestück in das restliche Mehl eingearbeitet werden.

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Zuschauer müssen brav im Raum bleiben,

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Zugluft ist völlig unerwünscht.
Von den aufsteigenden Gerüchen sind sowieso alle benebelt und schauen zu wie der Gärtnergatte mit starken Händen den Teig knetet.

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Das ist schwere Männerarbeit. Der gefestigte Teig kommt nun auf eine große Ablagefläche, damit die edlen Zutaten eingearbeitet werden können.

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Die Mandelmasse duftet wie feinstes Lübecker Marzipan und kommt in den Teig.

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Das Zitronat glänzt wie helle Smaragde

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und die Rosinen berauschen uns nun völlig.

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Zwei, drei sind in meinem Mund gelandet und ich bin in seligster Stimmung.
Mein lieber Gärtnergatte knetet den Teig und formt eine lange Rolle,

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schlägt alles wieder zusammen und hat den Teig fertig.

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8 Laibe sind geplant, 1 Ministollen für die Schaukelinhaberin und ein Stollenkuchen.
Der Teig wird abgewogen und

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dann noch einmal zum Ruhen abgedeckt.

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In der Zwischenzeit backen wir uns zum sofort essen einen Stollenkuchen,  der fertig gebackene Stollen muss vor dem Verzehr mindestens zwei Wochen durchziehen. Er ist lange haltbar, ein Dauergebäck. Früher wurde er nicht vor Heilig Abend angeschnitten und reichte dann bis Ostern.
Das schaffen wir nicht.
Bei uns gibt es den ersten Stollen zum Geburtstag des Gärtnergattens am 29.November,  der oft mit dem 1.Advent gleich fällt.
Heute wollen wir aber auch probieren und deshalb gibt es Stollenkuchen.
Dafür wird etwas vom Teig mit gekochter, abgekühlter und geriebener Kartoffel vermischt, auf ein Blech gegeben und mit Butterflocken und Zucker belegt und bestreut.

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Das Backen wärmt gleichzeitig den Backofen für den Stollen vor.
Der Kuchen ist eine köstliche Vorfreude auf den Stollen

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und schmeckt wundervoll, ist feucht und vereint die Aromen von Mandeln, Rosinen und Zitronat.
Der Teig kommt nun in handgefertigte Stollenformen, die von einem geschickten Familienmitglied hergestellt wurden. Der Boden ist mit Backpapier ausgelegt.

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Backtemperatur und Dauer sowie genaue Mengenangaben der Zutaten müsst ihr euch bitte selbst suchen, der Adel, ihr versteht.
Die Schaukelinhaberin ist ganz begeistert von ihrem kleinen Stollen und versucht die Rosinen heraus zu picken.

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Der Alkohol ist während des Backens verflogen.
Die fertigen Stollen werden mit zerlassener Butter bestrichen und mit Puderzucker bestäubt.

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Für manchen kann diese Schicht nicht hoch genug sein.
Uns genügt eine einmalig aufgetragene Decke, die guten Zutaten bieten genügend Geschmack.

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Verpackt wird der Stollen nach dem Abkühlen in spezielle Tüten aus Butterbrotpapier und dann noch in Zellophantüten, die dann wiederum in spezielle Pappkartons kommen.

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So verpackt trocknet das Weihnachtsgebäck mit den edlen Zutaten nicht aus und schmeckt um so besser, je länger er liegt.
Das ist bei uns meist nicht allzulange.
Um meine Vorfreude perfekt zu machen hat mein lieber Gärtnergatte mir noch meinen Adventsstern unters Dach gehängt.
Leuchten wird er natürlich erst am 1. Advent.
Seit heute freue ich mich wieder sehr auf diese besinnliche Zeit und auf das Fest des immer wiederkehrenden Lichtes.

Mein Clan oder im Garten meiner Schwester

Das Wort Clan stammt vom schottisch- gälischen Wort clann ab und bedeutet Kinder.
Ein Clan ist eine größere Familiengruppe, die ein abgegrenztes Gebiet bewohnt und ihre Herkunft auf gemeinsame Urahnen zurückführt.
Manchmal können diese Urahnen auch sagenhafter Herkunft sein.
Eine spezielle Untergruppe im Clan sind die Lineages,  die Abstammungsgruppen. In ihnen kann die Abstammung von einer Stammesmutter oder eines Stammesvaters lückenlos nachgewiesen werden.
Zu unsererm letzten Clantreffen war die Stammesmutter sogar dabei.
Im Garten meiner Schwester feierten wir den Geburtstag eines Familienmitgliedes und so ergab sich ein Grund vereint Kuchen zu essen.
Unser Stammesgebiet ist von großer landschaftlicher Schönheit.

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Blauer Himmel, grüne Wiesen und  freie Aussicht auf meine Heimatstadt – Herz, was willst du mehr.
In die andere Richtung geschaut fällt der Blick auf ein kleines Barockschlösschen,  das aber nicht unserer Wohnsitz ist.

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Zwischen den Bäumen sieht man sein Türmchen ins Land grüssen. Für unseren Clan wäre es viel zu groß. Während meine Familie eng beieinander lebt, ist die Familie meiner Schwester übers ganze Land verstreut.
Schön also, dass wir uns alle in ihrem Garten treffen.
Blumen gibt es auch hier in schönster Pracht

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und natürlich auch eine Hortensie.

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In dem parkähnlichen Gelände lädt ein kleiner Teich zum Träumen ein.

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Die darin lebenden Fische, zum Verzehr gedacht, wurden von Fischreihern gefangen anstatt vom Hausherren und so ist der Teich nun einfach schön und eine Heimat für viele kleine Lebewesen.
Auf uns wartet unter blauem Herbsthimmel eine Kaffeetafel, die mein Herz höher schlagen lässt.
Himbeerkuchen,

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Pflaumenkuchen

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sind mehr als Augenschmaus.
Die Schaukelinhaberin ist glücklich ein buntes Stück Papageienkuchen zu erwischen und lässt es sich,  genau wie wir, schmecken.

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Unterstützung beim Essen und Gesellschaft im Spiel leisten die beiden Enkel meiner Schwester,

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die Zukunft unseres Clans ist gewiss.
Das Wetter lässt den Nachmittag im Garten zu einem Fest werden und wir kommen scherzend auf die Idee, die weiblichen Mitglieder unseres Clans gesondert zu fotografieren
Der ursprünglichen Teil der Familie sind wir Frauen ohnehin und haben uns nur durch exogane Heiratsregeln (das Heiraten ist nur außerhalb des Clans erlaubt) erweitert und vermehrt.
Das Geburtstagskind, darf als einziges männliches Mitglied mit auf unser Foto, seine langen Haaren lassen ihn von hinten auch als Frau durchgehen.
Na ja, wenn man nicht so genau hinschaut.
Wir lachen mit der Sonne um die Wette beim Aufstellen zum Foto.

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So vergeht der Nachmittag mit Späßen und erzählen im Flug.
Zu Festen gehört gutes Essen, ganz klar und unsere Tollerein im Garten machen hungrig.
Die Abendtafel wird gedeckt,

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diesen fast spätsommerlichen Tag wollen wir im Freien zubringen. Der Winter ist noch lang genug.
Schnell wird es schon dunkel und so vergnügen wir uns weiter und nur der Mond schaut zu.

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Schön ist es Clanmitglied zu sein, denke ich auf der Heimfahrt mit dem Gärtnergatten und freue mich auf unser gemeinsames Zuhause.

Trarira, der Sommer,der ist da…

…wir woll’n hinaus in den Garten,
und woll’n des Sommers warten…

Ich liebe Kinderlieder. Dieses passt besonders gut zu meiner frohen Stimmung.
Samstag,Wochenende,Familienzeit.
Gut gefrühstückt habe ich und so kann ich nun meinen Teil zur Familienernährung beitragen.
Die Kinder wohnen, nach Abstechern in die Welt, wieder in elterlicher Nähe und so sind unkomplizierte Treffen möglich.
Gemeinsam verbringen wir im Sommer fast jeden Samstagnachmittag im Garten.
Das dabei zusammen gegessen wird,ist selbstverständlich.Immer nur Fleisch grillen ist langweilig und deshalb gibt es heute Salat.Der Sommer bietet Gemüse im Überfluss und schon der Anblick von Freilandgurken,Radieschen,Kohlrabi und Chicoree ist Freude pur.

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In der Schüssel befindet sich Rucola Salat und nun kommt der Chicoree dazu,damit der Salat „Knack“hat.

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Die Gurken rasple ich, so sind sie leichter verdaulich.

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Radieschen und Kohlrabi kommen in Scheiben geschnitten dazu

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und nun folgen die Kräuter.
Der frische Majoran mit seinem milden Aroma, unterscheidet sich vom Getrockneten deutlich.Seine Blätter dürfen nur sacht gerupft werden,sonst wird er bitter. Dem Dill ist das egal,ihn hacke ich mit dem Wiegemesser.

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Kürbis-,Sonnenblumen- und Pinienkerne dazu,fertig ist die Grundlage.

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Ich würze mit Zucker,Salz,Pfeffer und mildem,italienischen Essig.

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Das Olivenöl gibt jeder bei Tisch selbst dazu.
Frisches,lockeres Weisbrot und Käse, fertig ist ein einfaches,wohlschmeckendes Sommeressen im Garten.

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Wer denn gar nicht ohne Fleisch sein kann,eine Thüringer Bratwurst gibt es auch und der Wissende hat auch noch ein paar Steaks auf’s Grill geschmuggelt.

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Trarira, der Sommer,der ist da.
Unbedingt muss ich dieses Lied demnächst mit der Schaukelinhaberin üben.