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Egal wohin die Zeit mich treibt…

…die Liebe bleibt.
Nein, keine Angst, es kommt kein Artikel über Heinz Rudolf Kunze.
Mir gefällt nur diese Liedzeile sehr.
Das dem in meinem Leben wirklich so ist, hat mein Blog mir in den letzten Monaten gezeigt.
Und damit hat er für mich seinen Sinn erfüllt.
Mein Blog ist mein erster Kontakt mit dem Internet, der über – sehr sporadische –  online Bestellungen hinausgeht.
Und so bin ich hinein geschlittert in die Bloggerwelt und dabei dem einen oder anderen auf die Füße getreten bzw.um den Hals gefallen. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.
Mir ist nur Gutes entgegengebracht worden und dafür danke ich.
Nun verhalte ich mich hier nicht anders als in der realen Welt und in der zählt für mich der Chefarzt nicht mehr und nicht weniger als der Busfahrer,  beiden sind Menschenleben anvertraut.
Wenn sie ihren Job gut machen, haben sie für mich den gleichen ideellen Wert.
Die Qualifikation ihrer Tätigkeit ist eine andere Sache und wird zur Genüge in finanzieller Hinsicht gewürdigt.
Demzufolge gilt mein Interesse auch den verschiedensten Blogs.
Intelektuelle, Schriftsteller sind mir lieb wie es mir die Blümchenblogs sind.
Ich bin selber einer.
Und damit komme ich wieder zur Liebe und der Zeit zurück.
Meiner Liebe zum Garten –  der Spaziergang am 1.Mai war der erste Post, den ich bewusst gestaltet habe.
Danach fiel mir so viel mir Wertes in’s Auge, dass mein Blog nach einem reichlichen halben Jahr zu 80% gefüllt ist.
Und nein, ich werde ihn nicht in einen Premiumblog umwandeln.
Wenn er voll ist werde ich ihn beenden.
Inzwischen folgen mir 160 Menschen, oha!
Danke.
Ein wenig verliere ich den Überblick und so hat es auch eine sortierende Wirkung diesen Blog zu schließen.
Denn, dass es weitergeht ist für mich klar.
Ob in genau dieser Form oder anders oder ähnlich…ich habe Zeit zu entscheiden.
20 % Zeit sind doch mal eine klare Ansage, nicht wahr.
Und so komme ich von der Liebe auf die Zeit und die steht mir heute in größerem Umfang zu Verfügung – Feiertag.
Nur in Sachsen gibt es ihn noch den Buß – und Bettag.
Dafür zahlen wir 0,5 % mehr in die Pflegeversicherung ein.
Mir scheint,  ein wichtiger Tag, der hier gestrichen wurde.
Mit dem Wegfallen schwindet oft die Erinnerung, was in diesem Fall sehr bedauerlich ist.
Der Buß – und Bettag wurde im Laufe der Geschichte aus aktuellem Anlass ausgerufen, um im Fall von Notständen und Gefahren die Bevölkerung durch Gebete und Buße (die ich mit Einsicht gleich setze) zur Umkehr und zur inneren Einkehr aufzurufen.
Schon seit Ende des 19.Jahrhunderts scheinen die Notstände nachgelassen zu haben, denn seit dem wird der Tag 1 x pro Jahr abgehalten und dies am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag, welcher der letzte Sonntag im Kirchenjahr ist und damit liegt der Buß – und Bettag 11 Tage vor dem ersten Adventssonntag.
Zu mindestens bis 1994.
Im vereinigten Deutschland gibt es selbstredend keine Notstände mehr, außer,  na ja, in Sachsen.
Und somit habe ich mit meinen sächsischen Mitbürgern heute frei und denke darüber nach wie wir gemeinsam die nichtvorhandenen Notstände beräumen.
Danke,  dass all ihr anderen die notwendigen Mittel dafür verdient. Mittel, die eventuell gar nicht notwendig wären, hielten wir an manchen Tagen innere Einkehr und überlegten, was mit uns am Ende unseres Lebens oder auch früher, im Falle eines Unfalls, geschehen soll. Und überlegten wir weiter, wie wir den Menschen, die uns das haben werden lassen, was wir sind, mit Respekt begegnen. Der wiederum für mich bedeutet, ja, ich sorge für dich Mutter oder/und Vater, wenn du das nicht mehr kannst.
Soweit ich kann und noch ein kleines Stückchen weiter.
Und würde die Gesellschaft und ihre Ordnung uns auch noch dabei beratend und helfend zur Seite stehen, ach,  auf was mich 0,5 % doch alles bringen.
Und nun gar 80%.
Danke, dass ihr meinen 80% Blog dahin gebracht habt wo er jetzt ist.
Egal wohin die Zeit mich treibt, die Liebe bleibt.
Danke an euch.

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