Das Schöne vom Tag

Speichert in seinen leuchtend gelben Blüten die Sonne für kalte Wintermonate

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Johanniskraut
Heute bekommt es eine eigene Seite.

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29 Gedanken zu „Das Schöne vom Tag

  1. magguieme

    Ich habe das Gefühl, schon den ganzen Sommer DARAUF zu warten! Danke. Wieder einmal der Beweis: Ich muss nicht alles selber machen. Einfach laut genug denken 🙂

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Guten Morgen liebe Marga, ich hatte die erste Blüte einfach verpasst. Nun hat das Kraut ein 2.Mal geblüht und wurde sofort eingefangen..
      Liebe Grüße

      Antwort
  2. wolkenbeobachterin

    Ich schicke Dir liebe Grüße und wünsche einen schönen Tag. Heute scheint es überall zu regnen, weiß nicht, wie es bei Dir ist, hier scheint die Sonne. Ich schicke Dir ein paar Strahlen herüber. 🙂

    Antwort
  3. arabella50 Autor

    Guten Morgen, bei uns scheint die Sonne leicht durch einen wolkengeschmückten Himmel.
    Für mich heißes Wetter Nichtmöger ein Genuss und Vorfreude auf klare, sonnige Herbst Tage.

    Antwort
  4. Karin

    Liebe Arabella, bitte prüfe aber, ob der Azubi gartenstubenrein ist, sonst liegen womöglich dann überall unkontrollierte Häufchen herum -:)))
    wohlmeinender Rat von mir!

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Der Herr Hund ist sehr wohlerzogen und hinterlässt nicht mal Tintenklekse.
      Auch Kekskrümel bleiben keine liegen.
      Und da er die Blumen wahrscheinlich andichten wird, erwarte ich nur Bestes.

      Antwort
  5. Karin

    Dann sehen wir also demnächst einer Ode an Kraut und Rüben und Vergissmeinnicht und Blümchen Rührmichnichtan und Jelängerjelieber entgegen? Ich freue mich schon drauf, denn an den dichterischen trüffeligen Ergüssen des nicht nur keksversessenen Herrn Hund habe ich mich schon oft erfreut.
    Weiß er schon von seinem Glück? -:)))

    Antwort
  6. Karin

    als kleine Orientierungsvorgabe hinterlasse ich mal vom Pablo Neruda die

    Ode an die Zwiebel

    Zwiebel,
    leuchtende Phiole,
    Blütenblatt um Blütenblatt
    formte deine Schönheit sich,
    kristallene Schuppen
    ließen dich schwellen,
    und im Verborgenen der dunklen Erde
    füllte dein Leib sich an mit Tau.
    Unter der Erde
    ward dieses Wunderwerk,
    und als dein unbeholfener
    grüner Trieb erschien
    und deine Blätter degengleich
    im Garten sprossen,
    drängte die Erde
    ihren ganzen Reichtum zusammen
    und wies deine nackte Transparenz,
    wie in Aphrodite das ferne Meer
    die Magnolie nachschuf,
    da es ihre Brüste formte,
    also bildete
    dich die Erde,
    Zwiebel, hell wie ein Planet
    und zu leuchten
    bestimmt,
    unvergängliches Himmelszeichen,
    rundliche Rose von Wasser
    auf
    dem Tisch
    der armen Leute.
    Verschwenderisch
    lässt du
    deinen Globus der Frische zergehn
    im verzehrenden Sud
    des Topfes
    und der kristallene Saum
    in des Öls Hitze
    verwandelte sich in eine gekräuselte Feder von Gold.

    Auch gedenke ich, wie dein Zutun
    die Freundschaft des Salates fruchtbar macht,
    und es will scheinen, der Himmel hilft mit,
    da er dir des Hagelkorns zierliche Gestalt verlieh,
    deine feingehackte Helle zu rühmen
    auf den Hemisphären einer Tomate.
    Aber erreichbar
    den Händen des Volkes
    und beträufelt mit Öl,
    bestreut
    mit ein wenig Salz,
    tötest du den Hunger
    des Tagelöhners auf mühsamem Wege.
    Stern der Armen,
    gütige Fee,
    eingehüllt
    in zartes
    Papier, kommst du aus der Erde,
    ewig, vollkommen, rein
    wie der Gestirne Samenkorn,
    und wenn in der Küche
    das Messer dich zerschneidet,
    quillt die einzige
    leidlose Träne.
    Du machst uns weinen, ohne uns zu betrüben.
    Solange ich lebe,
    lobsingen will ich,
    Zwiebel,
    für mich bist du schöner doch
    als mit blendenden Schwingen
    ein Vogel,
    für meine Augen bist du
    Himmelskugel, Platinkelch,
    beschneiter Anemone
    unbeweglicher Tanz,

    und der Erde ganzer Duft,
    er lebt in deiner kristallinischen Natur.

    Antwort
  7. martinakunze

    So sieht Johanniskraut aus, mmh, interessant, hübsch, zart, fein, mit Leuchtkraft. Bin ich aber froh, eine zweite Blüte …staune immer über die Perfektion…
    Gibt es ein Double, ein Gift-Doppelgänger?
    Oder kann ich mich auf Einmaligkeit beim Naschen verlassen?
    Möchte nicht im Wald tot umfallen müssen.
    Ähm, wenn es im Wald wächst, aber wird schon, was?
    Ich lerne bei dir…mag ich. Danke dir herzlichst, liebe Arabella.

    Antwort
    1. arabella50 Autor

      Nein, ich kenne keinen bösen Doppegänger.
      Aber Zuchtformen gibt es.
      Du erkennst die Pflanze so:
      Wenn du die gelben Blätter zwischen den Fingern drückst, entsteht ein roter Saft.
      Deshalb wird sie auch Herrgottsblut genannt.
      Guten Morgen, liebe Martina.

      Antwort
      1. martinakunze

        Daaaaanke-ee, Du LIebe. Herzlich.
        Rot zwischen den Fingern. Ich lerne, ich lerne…wie schön..
        Sonniges wünsche ich dir ..und deinen Rosmarin-Backkartoffeln. Mein Kommentar: *schmatz, soooo fantastisch….Ich lachte sehr über den Göttergatten-Kommentar: „Seit wann isst man Badekügelchen?“ hihihi.. hahaha..hoho.. Dein Göötergatte ist offensichtlich von göttlicher Natur.
        Darüber lache ich immer mal wieder zwischendurch

        Danke. Guten Tag, liebe Arabella.

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